Ein Kommunikationstraining – speziell für Personen mit einer erworbenen Hörbeeinträchtigung

In einer vorangehenden Studie des Forschungsschwerpunktes HALLO (Hören im Alltag Oldenburg) zur Bewältigung von Hörschwierigkeiten im Alltag zeichnete sich ab, dass Personen mit Hörbeeinträchtigung gerne mehr über den Umgang mit ihrer Hörbeeinträchtigung wissen möchten. Es stand oft die Frage im Raum, „Was kann ich neben einem Hörgerät noch tun, um meine Lebenssituation zu verbessern?" Aufbauend auf diese wiederkehrende Frage, habe ich die Möglichkeit im Rahmen meiner Dissertation die deutsche Version eines Kommunikationstrainings speziell für Erwachsene mit erworbener Hörbeeinträchtigung zu entwickeln. Vielleicht fragen Sie sich weshalb ein Kommunikationstraining sinnvoll ist?
Auf Grund einer Hörbeeinträchtigung können Schwierigkeiten hinsichtlich des Hörens und des Führens von Gesprächen in verschiedenen Alltagssituationen entstehen (z.B. Gespräche mit Freunden, auf einer Feier, am Telefon). Das Gesprächstraining zielt darauf, Möglichkeiten zu vermitteln, wie Gespräche trotz der Hörbeeinträchtigung bestmöglich geführt werden können. Das Programm richtet sich im Rahmen unserer Studie an Personen zwischen 60 und 80 Jahren, die eine gering- bis mittelgradige Hörbeeinträchtigung haben. Das Training bezieht auch nahestehende Personen ein, da sie den Verlauf als Gesprächspartner_innen mitgestalten und beeinflussen können. Das angebotene Kommunikationstraining umfasst fünf Gruppentreffen, so dass ein intensiver Austausch mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation ermöglicht wird. In den einzelnen Kurstreffen wird ein Thema fokussiert, wie zum Beispiel das Führen von Gesprächen mit schwer zu verstehenden Sprechern_innen oder Gespräche mit Hintergrundgeräuschen. Neben der Vermittlung von Informationen, werden Übungen zu individuellen Gesprächssituationen durchgeführt.
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