Studierende lernen beim Forschungsnachmittag die Forschungsprojekte der Abteilung kennen

Was machen eigentlich die Professor_innen und die wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, wenn ich sie nicht in Vorlesungen oder Praktika sehe? Welche Forschungsprojekte laufen gerade, und wer bearbeitet darin wie welche Aufgaben? Solche und ähnliche Fragen stellen sich die Studierenden von H+A und AT – und zwar umso mehr, je näher eine Spezialisierung und die Bachelorarbeit rückt. Aber auch schon in den ersten Semestern möchte man ja wissen, wozu das alles gut ist, was man hier lernt, und welche interessanten Arbeiten man als Studentische Hilfskraft bezahlt bekommen kann.

Daher veranstaltete die Abteilung TGM am 22.04.16 zum wiederholten Male einen Vorstellungsnachmittag, an dem die Forschungsprojekte von den wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, Masterstudent_innen und Stipendiat_innen selbst vorgestellt wurden. Neben den Studierenden saßen auch fast alle Professorinnen und Professoren der Abteilung im Publikum. Organisiert und moderiert wurde das Forschungsevent diesmal von Prof. Inga Holube, die die Vortragenden (Foto) darum bat, außer den fachlichen Aspekten noch ihre Betreuer, die Art und Dauer ihrer Arbeit und ihre näheren Perspektiven zu schildern. Außerdem sorgte sie für die strikte Einhaltung des Formats „drei Minuten Vortrag plus zwei Minuten Fragen". Bei 17 Vortragenden waren so trotzdem noch zwei Pausen nötig. Gegen 17:00 endeten dann die Vorträge, ein Getränkewagen rollte ein, und die Studierenden konnten die Veranstaltung zusammen mit den Vortragenden und Professor_innen ausklingen lassen (kein Foto). Im Programm des Forschungsnachmittags spiegelt sich die Vielfalt der Forschungsthemen in der Abteilung TGM wider. Aufgenommen wurde nur, was für die Studierenden von H+A und AT von direktem Interesse ist, sodass einige Gebiete aus dem Bereich PH nicht vertreten waren.

Das Vortragsprogramm

​(Begrüßung)
​Bastian Bechtold: „Grundfrequenzschätzung für menschliche Stimmen im Absolut- und Phasenspektrum"
​Merle Toborg: „Mit Technik zu mehr Bewegung im Alter"
​Christina Imbery: „Akustische Eigenschaften zur Wahrnehmung der Kopfausrichtung eines Sprechers"
Menno Müller: „Kopfausrichtungsschätzung für technische Anwendungen"
​Sven Kissner: „Ein Smartphone-System für die Alltagserfassung"
​Petra von Gablenz: „Höranstrengung in Alltagssituationen"
​(Pause)
​Alexandra Winkler: „Qualität von Sprachtestverfahren"
​Anne Schlüter: „Eine Testbatterie sensorischer Testverfahren"
Theresa Nüsse: „Warum ist Kognition für das Sprachverstehen wichtig?"
​Katharina Schmidt: „Richtungshören bei Kindern (ERKI und binEARi)"
Sybille Seybold: „Entwicklung der deutschen Version eines Kommunikationstrainings"
​Jens Adrian: „Rausch-Generator und wozu man den gebrauchen kann"
​(Pause)
​Condro Atmawan: „NAO Race: Exploring social context in foot motor imagery Brain-Computer Interface"
​Jan Vox: „Interaktiver Trainingsassistent"
​Tobias Sankowsky: „Mittelohr-Screening bei Neugeborenen"
​Steffen Vogl: „Elektroakustische Modellierung eines Ohrpassstücks"
​Mina Fallahi: „Individual spatial sound reproduction"
​(Ausklang)
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