H+A-Absolventin Laura Hartog erhält Posterpreis der DGA

Absolventin Laura Hartog (links) mit dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Audiologie, Prof. Dr. Ulrich Hoppe. (Foto: DGA-Geschäftsstelle)
Den Posterpreis auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie erhielt in diesem Jahr eine Absolventin des Studiengangs Hörtechnik und Audiologie, Laura Hartog. In ihrem Poster stellte sie die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit vor, die sie unter Betreuung von Dr. Tobias Neher (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Inga Holube (Jade Hochschule) im Haus des Hörens angefertigt hat. Sie beschäftigte sich darin mit dem Einfluss einer binauralen Störgeräuschreduktion auf die Bewegungswahrnehmung von Normal- und Schwerhörenden in komplexen Hörumgebungen. Dazu simulierte sie die Eingangshalle des Haus des Hörens und bewegte darin eine Schallquelle, genauer ein Telefonklingeln, auf einen Hörer zu oder von einem Hörer weg. Zur Simulation verwendete sie die Toolbox zur Erstellung von akustischen Szenen (TASCAR), die von Dr. Giso Grimm an der Universität Oldenburg entwickelt wurde. Störschallquellen und der Nachhall der Eingangshalle erschwerten die Wahrnehmung der Bewegung besonders für Hörer mit Hörbeeinträchtigung. Die Wahrnehmung dieser Experimentteilnehmer konnte mit einem Algorithmus zur Störgeräuschreduktion verbessert werden. Der Preis wurde Laura Hartog vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Audiologie, Prof. Dr. Ulrich Hoppe überreicht. Sie freut sich über diese Auszeichnung, die einen hervorragenden Auftakt für ihr Masterstudium in Hörtechnik und Audiologie darstellt.
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