Projektbericht: Schiffe versenken

Ziel des Projektes war es, eine sogenannte Voice-over-IP (VoIP) Verbindung zu erstellen, über die zwei Personen miteinander kommunizieren können. Die Verbindung soll über einen dritten Teilnehmer, einen Operator, funktionieren, welcher die Sprachsignale der beiden Teilnehmern geschickt bekommt und weiterleitet. Dabei hat er die Möglichkeit die Sprachsignale durch Effekte wie z.B. einen Hall, einen Filter oder ein Rauschen zu stören und damit die Sprachverständlichkeit zu vermindern. Die dadurch entstehende Frustration bei den Teilnehmern, welche in den Sprachsignalen festgehalten wird, kann vom Operator in Soundfiles abgespeichert werden. Dadurch soll eine Sprachdatenbank erstellt werden, welche plausible aufgebrachte Sprache enthält. Diese kann dann zum Nachweisen des Lombard-Effekts genutzt werden. Der Lombard-Effekt beschreibt den Umstand, dass eine Person, welche sich in einem Gespräch befindet, lauter spricht, wenn sie Rauschen ausgesetzt ist und wie der leiser wird, wenn das Rauschen zurückgeht. Dieser Umstand kann genutzt werden, um psychoakustische Experimente im Bereich der Medizin, Biologie oder Psychologie durchzuführen. Durch das Projekt wurde also eine vielfältig einsetzbare Grundlage für Folgeprojekte geschaffen, da das Framework z.B. auch für die Durchführung von Reaktionszeiten-/ und Aufmerksamkeitstest genutzt werden kann.
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