Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die Abschlussarbeiten der Studierenden unserer Abteilung.

Untersuchung der Testergebnisse des WISC-IV und SON-R 6-40 bei Kindern mit Normalhörigkeit, Schallempfindungsschwerhörigkeit und auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) auf signifikante Unterschiede
Miriam Hannah Kropp

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Volker Lindner
Eingereicht am 10. Januar 2014

Eignung eines modernen Trainingszirkels als Trainingsmöglichkeit zur Einflussnahme auf die Kraftentwicklung im Alterungsprozess
Kolja Wedemann

Bachelorarbeit im Studiengang Assistive Technologien
Betreut durch Prof. Dr. Frank Wallhoff und Dipl.-Ing. C. Barkowski
Eingereicht am 1. Januar 2014

Pupillometrie und Höranstrengung in anspruchsvollen Hörsituationen als kognitive Belastungsgröße
Volker Störmer

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Dr. Michael Schulte (Hörzentrum Oldenburg GmbH)
Eingereicht am 14. November 2013

Das Verstehen gesprochener Sprache ist einer der fundamentalen Prozesse menschlicher Kommunikation. Neben der eigentlichen Verständlichkeit in unterschiedlichen Hörsituationen spielt die empfundene Höranstrengung eine zentrale Rolle. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Erfassung der Höranstrengung in alltagsrelevanten und anspruchsvollen Hörsituationen auf Basis der Pupillometrie, der Messung von Reaktionszeiten auf akustische Stimuli sowie der subjektiv bewerteten Höranstrengung bei 100% Sprachverständlichkeit. Um die Höranstrengung zu quantifizieren, wurden Sprachverständlichkeitsexperimente mit 15 normalhörenden Probanden durchgeführt. Deren Aufgabe war die Addition von zwei akustisch präsentierten Ziffern und ein Vergleich der Summe mit der dritten Ziffer, um eine kognitive Last der Probanden zu gewährleisten. Dabei wurden Additionsaufgaben unterschiedlicher Komplexität verwendet, um deren Einfluss auf die Höranstrengung zu untersuchen. Zur Simulation alltagsrelevanter Hörsituationen wurden drei Störgeräusche mit unterschiedlichen Maskierungseigenschaften verwendet: 1) kontinuierliches Rauschen (akustische Interferenz), 2) hebräische Ziffern im kontinuierlichen Rauschen (phonologische Interferenz) und 3) deutsche Ziffern im kontinuierlichen Rauschen (semantische Interferenz). Die Ziffern wurden bei bei positiven und negativen Signal-Rauschabständen (engl. Signal-To-Noise Ratio, SNR) (+3, 0, -3 und -6 dB) dargeboten. In zwei Teilexperimenten wurden zum einen die Pupillenflächen (Experiment A) und zum anderen die Reaktionszeiten sowie die subjektiven Bewertungen der Höranstrengung (Experiment B) auf einer Skala von „mühelos” bis „extrem anstrengend” erfasst. Als Maß für die Sprachverständlichkeit wurde die Antwortrichtigkeit auf die Additionsaufgabe herangezogen, welche bei der Verwendung der deutschen Ziffern im kontinuierlichen Rauschen als Störgeräusch am geringsten ist. Bei den anderen Störgeräuschsituationen betrug die Sprachverständlichkeit nahezu 100%. Mit steigender Komplexität des Störgeräuschs und mit sinkendem SNR vergrößern sich die Pupillenflächen relativ zur Baseline, die Reaktionszeiten auf die Additionsaufgabe erhöhen sich und die subjektive Bewertung der Höranstrengung steigt. Die subjektive Bewertung der Höranstrengung stellt bei den verwendeten SNRs und Störgeräuschsituationen das sicherste der drei durchgeführten Verfahren bei 100 % Sprachverständlichkeit dar.

Understanding spoken language is one of the fundamental processes of human communication. The subjective listening effort is of central importance in different acoustic situations apart from intelligibility. The aim of this thesis is to assess listening effort in everyday and challenging conditions based on pupillometry, measurement of reaction times to acoustic stimuli, as well as the subjectively rated listening effort at 100% speech intelligibility. Speech intelligibility experiments were conducted with 15 normal-hearing subjects to quantify listening effort. Participants were asked to add two acoustically presented digits and compare the result to a third digit to ensure a cognitive workload. Problems of different complexity were used to assess the influence of cognitive workload on the listening effort. Everyday listening situations were simulated by adding three noise types with different masking properties: 1) Continuous noise (acoustical interference), 2) Hebrew digits in continuous noise (phonological interference), and 3) German digits in continuous noise (semantical interference). Digits were presented at positive and negative signal-to-noise ratios (SNRs) of +3, 0, -3, and 6 dB. Two experiments were conducted to analyze the pupil area (Experiment A), as well as the reaction times and the subjective ratings of listening effort, ranging from "effortless" to "extremely exhausting" (Experiment B). The accuracy of the addition problem was employed as a measure for speech intelligibility, which was found to be lowest when German digits in continuous noise were used as masker. Other noise conditions resulted in an intelligibility of almost 100%. An increase of the complexity of the masker and a decrease of the presented SNR result in a relative increase of the pupil area, the reaction times, and the perceived listening effort. Among the measures under consideration, the subjectively rated listening effort represents the most reliable measure at 100% speech intelligibility for evaluating the complexity of the acoustic scenes employed in this thesis.

Zur Hörbarkeit und Interpolation von Kopf- über-Torso-Orientierungen bei Aufnahmen mit einem Kopf-und-Torso-Simulator
Reinhild Popko

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Prof. Dr. Stefan Weinzierl
Eingereicht am 27. September 2013

Der Göttinger Satztest mit schneller Sprache: Untersuchung der Verständlichkeit und der Messung der Zeitkompressionsschwelle
Diana Herzog

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Dr. Thomas Brand (Universität Oldenburg)
Eingereicht am 13. September 2013

Der Beitrag antwortspezifischer Maβe zur Erfassung von Höranstrengung
Melanie Krüger

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Andrea Kegel
Eingereicht am 23. August 2013

Hörsensibilisierung für Kodierartefakte
Florian Janssen

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dr. Uwe Simmer
Eingereicht am 16. August 2013

An automatic procedure for testing all the loudspeakers in a Wave-Field Synthesis System
Javier Deza Sorribas

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Prof. Dr. Martin Hansen
Eingereicht am 1. August 2013

Strömungsakustische Messungen an ausgewählten Rotorblattsegmenten im Windkanal
Alec Prinz

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dipl.-Ing. Nicholas Balaresque
Eingereicht am 14. Juni 2013

Stromerzeugung durch Windenergie ist heute die wichtigste Form der regenerativen Energiegewinnung. Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 998 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 2415,16 MW installiert. Hersteller und Betreiber von Windenergieanlagen sind an der stetigen Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Systeme interessiert. Ein Aspekt bei der Entwicklung ist auch die Reduzierung von Schallemissionen. Die Windenergiebranche bewegt zurzeit zwei akustische Probleme. Zum einen fühlen sich immer mehr Anwohner durch den Lärm in der Umgebung von Windenergieanlagen gestört. Zum anderen steht der Teil der Strömungsenergie, der in akustische Energie umgewandelt wird nicht mehr für die Übertragung in mechanische Energie zur Verfügung. Durch Verringerung der akustischen Emissionen einer Windenergieanlage kann somit sowohl eine größere Akzeptanz bei der Bevölkerung, als auch ein größerer Wirkungsgrad der strömungsmechanischen Kopplung erzielt werden. Die größte Rolle spielen dabei die Rotorblätter einer Windenergieanlage. Sie nehmen die Strömungsenergie der Luft auf und geben ihr Drehmoment an eine Welle ab, die wiederum einen Generator antreibt. Üblicherweise entstehen die größten Schalldrücke dort, wo auch die größten Relativgeschwindigkeiten bewegter Teile auftreten. Aus diesem Grund rücken die Flügelspitzen, die die größte Umlaufgeschwindigkeit eines Flügelprofils besitzen, in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtungen und werden auf ihre strömungsakustischen Eigenschaften hin untersucht. In der Rotorblattentwicklung ist es üblich in der Entwurfsphase eines Flügelprofils zunächst verkleinerte Teilsegmente als Modell zu fertigen, welche dann auf ihre Eigenschaften untersucht werden. Hierfür werden strömungsmechanische Messungen in Windkanälen durchgeführt, die darüber Auskunft geben, wie sich das konzipierte Rotorblatt unter realen Bedingungen verhält. Im Zuge der an Bedeutung gewinnenden akustischen Fragestellungen, ist es sinnvoll auch Schallentstehungstheorien experimentell an Modellen zu überprüfen. Aus diesem Grund werden immer mehr Windkanäle mit akustischen Messsystemen ausgestattet. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung von akustischen Messmethoden für einen Windkanal, der bisher nicht mit Schallaufnahmetechnik ausgestattet wurde.

Clinical Evaluation of the Narrow Band Chirp ABR as Standard Measurement Method in the Follow-Up of the Newborn Hearing Screening
Vera Löw

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch heer ir. M. S. Toll und Prof. Dr. med. Karsten Plotz
Eingereicht am 13. Juni 2013

Clinical Evaluation of the Narrow Band Chirp ABR as Standard Measurement Method in the Follow-Up of the Newborn Hearing Screening
Vera Löw

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch heer ir. M. S. Toll und Prof. Dr. med. Karsten Plotz
Eingereicht am 13. Juni 2013

Charakterisierung typischer Alltagssituationen anhand von objektiven und subjektiven Größen
Franziska Eckardt

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Prof. Dr. Steven van de Par (Universität Oldenburg)
Eingereicht am 4. Juni 2013

Die Charakterisierung typischer Alltagssituationen mit objektiven und subjektiven Größen ermöglicht in der Zukunft z.B. Sprachverständlichkeitsmessungen im Störgeräusch und die Hörgeräteevaluationen unter definierten Testkonditionen realitäts- und alltagsnah durchzuführen. In der vorliegenden Arbeit wurden alltagsrelevante Hörsituationen mit objektiven Signalparametern und subjektiven Beschreibungen von Normalhörenden und leicht- bis mittelgradig Schwerhörigen analysiert. Hierbei wurde im Schnitt über 3,5 Tage jeweils 8 Stunden am Tag ein Aufnahmesystem von den Probanden in ihrem Alltag getragen. Als objektive Größen wurden der breitbandige RMS-Pegel und der frequenzabhängige RMS-Pegel von 20 Bark-Bändern im Aufnahmesystem berechnet und gespeichert. Zudem sollten die Probanden ihre Empfindungen hinsichtlich der Lautheit, der Höranstrengung, der Sprachverständlichkeit, der Angenehmheit der Geräusche/Klänge und der Wichtigkeit der Hörverständlichkeit, mit dem Aufnahmesystem festhalten. Sprachsituationen waren für die Normalhörenden und die Schwerhörigen besonders relevante Hörsituationen. Es zeigte sich, dass insgesamt 40% der Tragezeit die Schwerhörigen entweder Fernsehen geschaut oder sich im Haushalt mit einer Person unterhalten haben. Zudem war es den Schwerhörigen besonders wichtig, das Fernsehprogramm gut zu hören und zu verstehen. Zugleich war diese Situation eine anstrengende Hörsituation für die Schwerhörigen. Hinsichtlich der objektiven Analyse konnte gezeigt werden, dass die Pegelvariationen der Alltagssituationen relativ hoch sind. Dies verdeutlicht wie komplex, vielfältig und unterschiedlich der Alltag ist und dass weitere Untersuchungen notwendig sind.

The characterization of typical daily situations with objective and subjective metrics allows in the future e.g. the measurement of the speech intelligibility with background noise and the evaluation of hearing aids under more realistic conditions. In this thesis, realistic hearing situations were analysed by objective metrics and subjective evaluations by normal hearing listeners and people with mild and moderate hearing loss. Hereby, the test subjects wore a measurement system about 3.5 days with 8 hours each day in their daily situations. As objective parameters the broadband RMS-Level and the frequency-dependent RMS-Level of 20 Bark bands were calculated and saved. Additionally the subjects had to evaluate their auditory perceptions regarding the loudness, the hearing effort, the speech intelligibility, the pleasantness of the sounds and the importance to hear well. Speech situations are for the normal hearing listeners and the mild-to-moderate persons are relevant hearing situations. About 40% during the test time the subjects with hearing loss spent their time in front of the TV or led a conversation with one person at home. Besides for the mild-to-moderate persons it is very important to hear the TV. Likewise watching TV could be for the mild-to-moderate persons a situation with more hearing effort. The objective analysis showed that the level-distributions are relatively high. This emphasize that the everyday life is very complex, multiplex and different. There are more investigations necessary.

Vergleich des Pegelunterschieds der objektiven und subjektiven Hörschwelle des CE-Chirps bei Normalhörenden und Schwerhörigen
Lars Clausen

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dipl.-Ing. Frank Duba
Eingereicht am 16. Mai 2013

Entwicklung eines Objektivparameters zur Bewertung der Lästigkeit von Dieselnageln im Fahrzeuginnenraum
Dirk Hunken

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Jan Rennies, M.Sc. (Fraunhofer IDMT, Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, Oldenburg)
Eingereicht am 22. Februar 2013

Verbesserung des Sprachverstehens in Telefonsystemen durch adaptive Verstärkungsmaximierung
René Asendorf

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dipl.-Phys. Dirk Oetting
Eingereicht am 22. Februar 2013