Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die Abschlussarbeiten der Studierenden unserer Abteilung.

Diskrimination und Lokalisation virtueller Schallquellen in einem Wellenfeldsynthese-System
Wiebke Lamping

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dr. Frank Melchior
Eingereicht am 14. Februar 2012

An Easy to Use Multiband Compressor for Mastering Purposes
Manuel Kaletta

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dipl.-Ing. Jan Schaffmeister (Avid Development GmbH, Bremen)
Eingereicht am 8. Februar 2012

Wahrnehmung und Modellierung von Lautheit instationärer, technischer Signale
Moritz Wächtler

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Jan Rennies, M.Sc. (Fraunhofer IDMT, Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, Oldenburg)
Eingereicht am 8. Februar 2012

Blinde Bandbreitenerweiterung mit Hilfe sinusoider Modellierung
Christian Rollwage

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr.-lng. Jörg Bitzer und Dr.-Ing. Uwe Simmer
Eingereicht am 6. Februar 2012

Bei der Aufarbeitung historischen Audiomaterials m¨ussen unterschiedliche Probleme gel¨ost werden. Zun¨achst sind viele Aufnahmen aufgrund des Aufnahmemediums technisch bandbegrenzt (Lichttonfilm ab ca. 8kHz). Des Weiteren ist der Signal-Rausch-Abstand (SNR) niedrig, was ein Entrauschen notwendig macht. Das Geh¨or ist jedoch vor der Entfernung der St¨orquelle in der Lage Informationen ¨uber hochfrequente Anteile des Nutzsignales aus dem vorhandenen Rauschen zu extrahieren. Aufgrund des Wegfalles dieser erdachten Informationen wird das restaurierte Nutzsignal als minderwertiger in seiner Klangqualit¨at beurteilt. Ziel der Arbeit ist es, einen Algorithmus zu entwickeln und zu evaluieren, der in der Lage ist, aus vorhandenen Nutzsignalanteilen nach Verbesserung des SNR ein neues hochfrequentes Spektrum zu generieren. Dabei soll die Tatsache ausgenutzt werden, dass sich das Nutzsignal mittels sinusoider Modellierung aufteilen l¨asst: zum einen rauschhafte Anteile (zum Beispiel Anblasger¨ausche bei Bl¨asern) und zum anderen harmonische Tonkomplexe. Der entwickelte Algorithmus soll in der Lage sein, die verschiedenen Signale automatisch zu erweitern und so das Signal in seinem subjektiven Klangeindruck zu verbessern. Ein Grundlagenteil stellt neben den psychoakustischen Aspekten in Form von notwendigen Kriterien zur artefaktfreien Erweiterung des Spektrums auch einige wichtige der Signalverarbeitung dar. Im folgenden Kapitel geht es darum, den Algorithmus mit Hilfe der sinusoiden Modellierung zu beschreiben, um ihn anschließend zu evaluieren. Es zeigte sich dabei, dass eine spektrale Erweiterung nur f¨ur sehr spezifische Signale m¨oglich sein kann, welche im Spektrum sehr klare und schmale Bins aufweisen.

Reconditioning historical audio material involves a number of different problems that need to be solved. First, many recordings are technically band limited by the medium used in the original recording (i.e. movie soundtracks having around 8kHz). Furthermore, the signal-tonoise ratio (SNR) is low, which makes noise removal necessary. However, when this is done, the ear is still able to extract high-frequency information from the source of interference. Due to the omission of this information, the signal’s sound quality is actually judged to be worse. The aim of the following is to develop and evaluate an algorithm that, after improving the SNR, is able to generate a new high-frequency spectrum from the existing low frequency information. Here, it is possible via the use of sinusoidal modeling for the input signal to be split into a statistical and a tonal part (i.e. harmonic tone complexes). The developed algorithm in turn should be able to automatically expand the various signals and improve the subjective signal quality impression. The following will present an overview of the basics that will describe the psycho-acoustic aspects necessary to develop the criteria for an artifact-free expansion of an acoustic spectrum, along with some important signal processing facts. The next chapter contains the algorithm that applies the sinusoidal modeling, which is evaluated in the next chapter. The results of this study are then presented. It could have been showed, that a bandwith extension is possible with only very specific signaltypes, i.e. signals with clearly represented bins in the spectrum.

Evaluation der binauralen und monauralen Sprachverständlichkeit sowie des Lateralisations- und Lokalisationsvermögens von einseitig ertaubten Patienten mit einem Cochlea Implantat
Ben Williges

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Thomas Wesarg
Eingereicht am 3. Februar 2012

Sprachaudiometrische Hörgeräteanpassung auf Grundlage des Modells der effektiven Hörbarkeit
Christoph Becker

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Dr. Heike Heuermann (Siemens Audiologische Technik GmbH, Erlangen)
Eingereicht am 30. Januar 2012

Messung, Analyse und Synthese von Windturbinengeräuschen
Menno Müller

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Herr Reto Pieren (Empa, Swiss Federal Laboratories
Eingereicht am 30. Januar 2012

Inbetriebnahme eines Messplatzes zur Reziprozitätskalibrierung von Messmikrofonen im Diffusfeld
Simon Weihe

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. Volker Wittstock (Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig)
Eingereicht am 25. Januar 2012

Predictions of the effect of amplitude compression on speech ingelligibility based on the envelope singnal to noise ratio
Barbara Ohlenforst

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Prof. Dr. Jörg Bitzer
Eingereicht am 24. Januar 2012

Evaluation eines Verfahrens zum binauralen Lautheitsabgleich bei der Anpassung des Soundprozessors bei einseitig ertaubten Patienten mit einem Cochlea Implantat
Anke Konstanze Schmuck

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Thomas Wesarg
Eingereicht am 20. Januar 2012

Evaluierung von sprachverständlichkeits- und klangqualitätsoptimierten Zielverstärkungskurven für die FirstFit-Anpassung
Timo Gerdes

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Dr. Rosa-Linde Fischer (Siemens Audiologische Technik GmbH, Erlangen)
Eingereicht am 17. Januar 2012

Evaluation der Lautheit alternativer Testsignale als Beurteilungsgrundlage zur Verbesserung der Sprachrelevanten CI-Anpassung
Tobias Bruns

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Rüdiger Schönfeld
Eingereicht am 21. Oktober 2011

DIE VERWERTUNG VON KORRELATIONEN ZWISCHEN OBJEKTIVEN MAßEN UND SUBJEKTIVEN PARAMETERN FÜR DIE OPTIMIERUNG DER ANPASSUNG VON COCHLEA-IMPLANTAT-SYSTEMEN
Felix Heidkötter

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch PROF. DR. KARSTEN PLOTZ und PROF. DR. SEBASTIAN HOTH
Eingereicht am 6. April 2011

Die Anpassung des Sprachprozessors eines Cochlea Implantates ist mit sub-jektiven Methoden, das heißt durch Interaktion des CI-Trägers mit dem Au-diologen sehr zeitaufwendig und bei Kindern oder nicht kooperativen Patien-ten sehr schwierig. Mit Hilfe von Objektiven Messverfahren wie NRT™ (Neu-ral Response Telemetry) und ESRT (Electrical Stapedial Reflex Threshold) ist es angestrebt, die möglichst optimalen Schwellen der C-Level (Comfort-Level) und der T-Level (Threshold-Level) vorauszusagen. Die Zusammen-hänge und Gesetzmäßigkeiten zwischen den subjektiven Parametern und den objektiven Maßen lassen sich durch die Berechnung von Korrelationen bestimmen. Die Berechnung von intraindividuellen Korrelationen gibt Auf-schluss darüber, inwiefern die Profil-Struktur zwischen den subjektiven Pa-rametern und den objektiven Maßen pro Proband korreliert. Die Häufigkeit von Korrelationswerten gibt an, in welchem Maße die gemessenen Werte die anzupassenden Parameter voraussagen. Durch Berechnung von interindivi-duellen Korrelationen können Gesetzmäßigkeiten bezogen auf das Verhältnis der Lage der subjektiven Parameter und den objektiven Maßen erhalten werden. Die Ergebnisse der Untersuchung mit 25 Probanden ergab eine signifikante Korrelation der C-Level und T-Level sowohl bei den intraindividuel-len Korrelationen als auch bei den interindividuellen. Während die NRT™-Werte durchaus die anzupassenden Parameter voraussagen, ist dennoch ein anschließendes Feintuning notwendig, um eine optimale Versorgung zu ge-währleisten. Die ESRT-Werte korrelieren nur sehr schwach mit den subjekti-ven Parametern, können jedoch bei vorsichtiger Anwendung als Obergrenze für die C-Level verwendet werden. Zusammenfassend bestätigen die Ergeb-nisse die Aussagen früherer Untersuchungen.

The fitting of the speech processor of a cochlea implant with subjective methods, which means an interaction between the CI recipient and the audi-ologist is often time-consuming and difficult to perform with children and noncooperating patients. With the aid of objective measures like NRT™ (Neu-ral Response Telemetry) and ESRT (Electrical Stapedial Reflex Threshold) it is aspired to predict the preferably optimal thresholds of the C-Level (Com-fort-Level) and the T-Level (Threshold-Level). The Coherences between the subjective parameters and the objective measures can be found through the calculation of correlations. The calculation of intraindividual correlations delivers information about in which way the profile-structure of the subjec-tive parameters and the objective measures for each subject correlates. The rate of correlation-values specifies in which degree the objective measures predict the parameters to be fitted. Through the calculation of interindividual correlations coherences can be found which give information about the rela-tion of the position of the subjective parameters and the objective measures. The results of this study with 25 subjects show a significant correlation be-tween the C-Level and the T-Level for the intra- and interindividual correla-tions. While the NRT™ measures thoroughly predict the parameters to be fitted, nevertheless an afterwards fine-tuning is necessary to ensure an opti-mal maintenance of the CI. The ESRT measures and the subjective parame-ters have only poor correlations but they can be used carefully as an upper limit of the C-Level. Summarized, the results affirm the statements of earlier studies.

Streuung der Hörschwelle von Normalhörenden für Frequenzen oberhalb 1kHz bei Bezug auf den Schalldruck im Kuppler, im Freifeld und am Trommelfell
Jan-Henning Schmidt

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. M. Mauermann (Universität Oldenburg)
Eingereicht am 26. März 2011

Aus vorangegangenen Untersuchungen ist bekannt, dass durch Einflüsse der individuellen Gehörgangsgeometrie der Schalldruck am Trommelfell je nach Versuchsperson in einem Frequenzbereich von 4kHz bis 10kHz um bis zu 20dB schwanken kann. Daraus wurde (z.B. Schmidt/Hudde 2008) die Hypothese abgeleitet, dass die Hörschwellen normalhörender Probanden in Bezug auf ein mittleres Ohr eine höhere Streuung aufweisen als bei Bezug des Schalldrucks am individuellen Trommelfell. Diese Hypothese soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden. Die Schätzung des Trommelfellschalldrucks erfolgt dabei mit Hilfe unterschiedlicher Verfahren, die jeweils auf einer Messung am Eingang des Gehörgangs beruhen. Aus der berechneten Transformation zwischen gemessener Größe und Trommelfellschalldruck wird mit einer darauf folgenden Audiometrie der Trommelfellschalldruck an der Hörschwelle bestimmt. Die Ergebnisse werden mit einer Kopfhöreraudiometrie und einer Freifeldaudiometrie verglichen, die sich jeweils auf mittlere normalhörende Probanden bzw. auf ein künstliches Ohr beziehen. Für die Untersuchungen wurden die Hörschwellen von 20 jungen, normalhörenden Probanden untersucht. Die Feststellung der Hörschwelle erfolgt mit einem Bekésy-Tracking unter Anwendung gepulster Sinustöne und einer AFC-Audiometrie. Die Ergebnisse werden anhand ihrer Streuungen miteinander verglichen. Es zeigt sich, dass oberhalb von 6000Hz die individuellen Bezugsgrößen eine tendenziell geringere Streuung aufweisen im Vergleich zur Kopfhöreraudiometrie. Im Vergleich zur Freifeldaudiometrie ist die Streuung in diesem Frequenzbereich signifikant geringer.

Recent studies showed that influences of the individual ear-canal geometry lead to fluctuations of the sound pressure level at the ear-drum up to 20dB in a frequency range between 4 and 10kHz. From this one can infer that the hearing threshold of normal hearing subjects related to an average ear show a wider distribution as in relation to the sound pressure at the individual ear-drum (e.g. Schmidt/Hudde 2008). This hypothesis is to be investigated in the present thesis. The estimation of the sound pressure at the ear-drum is realized by means of different procedures based on measurements at the entrance of the ear-canal. The ear-drum pressure at the hearing threshold is determined by a calculated transformation between this measured quantity and the sound pressure at the ear-drum followed by an audiometry. The results are compared with the results of a headphone and a freefield audiometry both of which are related to average normal hearing subjects and an artificial ear, respectively. Measurements were performed on 20 young, normal hearing subjects. A Bekésy-Tracking carried out with pulsed sinusoids and an Alternative Forced Choice audiometry are used to determine hearing thresholds. Results are compared on the basis of their variance. Above 6000Hz a tendentially lower variation was found for individiual reference quantities than for headphone audiometry. Compared to the freefield audiometry the variation in this frequency range is significantly lower.

Beeinflussung der subjektiven Empfindung von Musik und Sprache durch den Einsatz von Diffusoren in Alltagsräumen
Marco Ottink

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dipl.-Ing. K. Eggenschwiler (EMPA, Dübendorf (Schweiz))
Eingereicht am 4. März 2011