Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die Abschlussarbeiten der Studierenden unserer Abteilung.

The Influence of Microphone Location and Reverberation on Better-Ear Effects
Claudia Breitsprecher

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dr. Tobias Neher (Oticon A/S, Eriksholm)
Eingereicht am 22. Januar 2009

Entwurf von Bewertungsmaßen für Directional Filtering Ansätze
Henning Ochsenfeld

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dr. Ing. M. Kallinger (Fraunhofer IIS, Erlangen)
Eingereicht am 13. Januar 2009

Bei der Kommunikation ¨uber Freisprecheinrichtungen wird das gemischte aufgenommene Sprachsignal durch Nachhall und zus¨atzliche St¨orsignale beeintr¨achtigt. Diese k¨onnen aus bestimmten Richtungen kommen oder aber diffus auftreten. Konventionelle Strategien, um diese Probleme in den Griff zu bekommen, basieren auf Richtmikrofonen, welche das Nutzsignal aus einer bestimmten Richtung relativ zu allen anderen Richtungen verst¨arken. Mikrofonarrays bieten im Gegensatz dazu jedoch mehr Flexibilit¨at: Sie lassen sich leicht in gew¨unschte Vorzugsrichtungen ausrichten und ihre Richtwirkung kann an die r¨aumlich–statistischen Eigenschaften des St¨orsignals angepasst werden. Diese Arrays werden gew¨ohnlich in einer sog. Filter–and–Sum Struktur betrieben und weisen eine unverzerrte Vorzugsrichtung auf. Dennoch ist die Leistung der r¨aumlichen Trennung durch die Anzahl der Mikrofone sowie das Mikrofoneigenrauschen begrenzt. Moderne Ans¨atze zur r¨aumlichen Filterung ersparen die Benutzung eines Filter–and–Sum– Arrays. Ein adaptives Filter wird auf Grundlage der r¨aumlichen Eigenschaften des Eingangssignals entworfen. Dies erlaubt eine flexibelere Nachbildung der gew¨unschten Richtcharakteristik sowie der Signalseparation. In der Arbeit werden j¨ungst vorgeschlagene Directional Filtering–Ans¨atze mit bekannten Filter–and–Sum–Beamformern verglichen. Die F¨ahigkeit der Algorithmen zur Signaltrennung bzw. zur St¨orger¨auschunterdr¨uckung sowie ihr Einfluss auf die Sprachverst¨andlichkeit werden untersucht. Dabei werden subjektive und objektive Bewertungsmaße in Betracht gezogen. F¨ur erstere wird eine neue Evaluationsmethode entworfen, welche auf audiologischen Verfahren beruht.

In hands-free speech communication the desired recorded signal is corrupted by its own reverberation as well as additive disturbing signals. These can be point-like or rather diffuse. Traditional approaches to overcome these problems are directional microphones which enhance signals arriving from a certain direction relative to other directions. Microphone arrays involve more flexibility compared to directional microphones: they can easily be steered to desired directions and their directivity can be adjusted to the disturbances’ spatial statistical properties. These arrays are usually set up in a filter–and–sum structure and they have one distortionless look-direction. However, the number of microphones as well as microphone self-noise limits the spatial separation performance. More recent approaches to spatial filtering omit the filter-and-sum array. One adaptive filter is designed by means of spatial side information about the recorded signal. This allows for more flexible emulation of desired directivity patterns and signal separation performance. In the present project recently proposed spatial filtering approaches are compared with wellknown filter–and–sum–beamformer structures. The algorithms’ signal separation and noise reduction performance, as well as its influence on speech–intelligibility are investigated. Both, subjective and objective measures are taken into account. A novel subjective evaluation method, based on audiological practices, is designed.

Entwicklung eines Psychoakustik-Messplatzes für CI-Träger unter Verwendung von Psylab und dem Nucleus-Implant-Communicator - Erstellung eines Experimentes zur Elektrodendiskrimination
Katrin Bomke

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Rüdiger Schönfeld
Eingereicht am 15. Dezember 2008

Untersuchung der verkaufsfördernden Wirkung von akustischen Reizen am Point of Sale
Stephan Kasnitz

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Cornelius Ringe (audio consulting group GmbH, Hamburg)
Eingereicht am 15. Dezember 2008

Multimikrofon-Algorithmen zur Geräuschreduktion für die Anwendung in Hörgeräten: Implementierung und Evaluation auf der Echtzeitplattform Master Hearing Aid
Sven Franz

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Prof. Dr. Matthias Blau
Eingereicht am 15. Dezember 2008

Multimikrofon-Algorithmen zur Geräuschreduktion für die Anwendung in Hörgeräten: Implementierung und Evaluation auf der Echtzeitplattform Master Hearing Aid
Sven Franz

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Prof. Dr. Matthias Blau
Eingereicht am 15. Dezember 2008

Neue, halbautomatische, dateibasierte Entrauschalgorithmen für historische Musikaufnahmen
Matthias Brandt

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Prof. Dr. Karl-Dirk Kammeyer
Eingereicht am 9. Dezember 2008

Numerische Modellierung der Gehörgangsakustik zur Hörgeräte-Anpassung
Phillipp Roeske

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Prof. Dr. Volker Mellert (Universität Oldenburg)
Eingereicht am 14. November 2008

Extraktion und Analyse von Metadaten zur Synthese von Steuerdaten für ein bestehendes Denoising-Programm im Anwendungsgebiet der automatischen Filmtonrestauration
Thorsten Schmidt

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dipl.-Ing. C. Tiensch (Cube-Tec International GmbH, Bremen)
Eingereicht am 22. September 2008

Trennung von Körperschall- und Luftschallübertragung bei haustechnischen Anlagen
Mirco Ebersold

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. L. Weber (Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Stuttgart)
Eingereicht am 14. August 2008

„Acoustic Modeling, Measurement and Optimization of a Diesel-Train-Exhaust-System“
Markus Schäfer

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. K.-R. Fehse (Bombardier, Hennigsdorf)
Eingereicht am 13. August 2008

Quantifizierung tonaler Komponenten eines Staubsaugergeräusches unter Berücksichtigung subjektiver Klangempfindung
Ralf Dudek

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dipl.-Ing Joachim Windt (Miele & Cie. KG, Bielefeld)
Eingereicht am 12. August 2008

Objective methods for testing and evaluating noise reduction systems in hearing aids
Georg Stiefenhofer

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Carsten Paludan-Müller (Widex A/S, Værløse)
Eingereicht am 28. Juli 2008

Bestimmung raumakustischer Parameter im Kuppelraum des Hamburger Hafen-Klubs mit Hilfe verschiedener akustischer Messsysteme und einer Computersimulation
Jan Brüning

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dr. Gert Jacobi (Akustikberatung Jacobi, Hamburg)
Eingereicht am 16. Juli 2008

Konzeptionierung, prototypische Implementierung und Evaluation eines Hörgeräte-Anpassungs-Systems für Endnutzer
Hannah Baumgartner

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Prof. Dr. Andreas Hein
Eingereicht am 14. Juli 2008

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten eines interaktiven Fittingsystems zur eigenständigen Anpassung einer Signalverarbeitung auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers. Die Signalverarbeitung beruht auf dem "'Master Hearing Aid"', einer Software-Implementierung diverser Hörgerätealgorithmen. Die Oberfläche des Anpasssystems soll dabei eine intuitive und für Laien einfache Bedienbarkeit aufweisen. Die Dauer der Anpassung sollte 15-20 Minuten nicht überschreiten und beschränkt daher die Anzahl der verwendbaren Variablen bzw. abfragbaren Daten. Innerhalb der Arbeit wurden zwei Varianten von Anpassungssystemen für Hörhilfen zur Nutzung am heimischen Fernseher entwickelt. Die Anpasssysteme kommen ohne die Audiogrammdaten des Schwerhörenden aus. Als Testsignale wurden ausschließlich Signale aus Film- und Fernsehen verwendet. Über Eingabeoberflächen werden diverse Schwellen ermittelt und innerhalb des Systems verwertet um geeignete Kompressionsparametersätze zur Verfügung zu stellen. Die Referenzwerte wurden über Messungen mit zehn normalhörenden Versuchspersonen gewonnen. In der anschließenden Evaluation mit Schwerhörenden wurden drei unterschiedliche Berechnungen der Kompressionsparameter miteinander verglichen. Der Nutzen für den Schwerhörigen wurde mit Hilfe von Sprachverständlichkeitstests, Paarvergleichen, einem Lautheitstest und Fragebogeninventaren mit Hilfe von elf schwerhörenden Probanden überprüft. Die Ergebnisse zeigen einen Erfolg. Die Mehrheit der Probanden bevorzugt im Paarvergleich sowohl die Sprachverständlichkeit, als auch die Klangqualität betreffend, die im Fitting eingestellten Signalverarbeitungen gegenüber dem Original. Der Lautheitsvergleichstest zeigt bei der Mehrheit der Probanden eine Erhöhung der Akzeptanz gegenüber größeren Eingangsdynamiken durch die Komprimierung des Signals. In einem anschließenden Oldenburger Satztest zeigen die komprimierten Signale keine verschlechterte Performance gegenüber dem Original. Die Auswertung des Fragebogens ergibt eine insgesamt gute Bewertung der Durchführbarkeit. Es ist vorstellbar, dass bei geringgradigen Hörverlusten der Nutzer die Einstellungen selbständig vornimmt, bei höhergradigen Schwerhörigkeiten jedoch bei Bedarf die Einstellungen mit professioneller Unterstützung durchgeführt wird.

This Master thesis investigates the opportunities of an interactive fitting-system which is supposed to fit itself with respect to the individual user. This system is within the scope of a software based hearing aid, called Master Hearing Aid (MHA). The graphical user interface (GUI) of the fitting-system is designed to be easily operated. The duration of the fitting should not take more than 15-20 minutes. This restricts the number of variables and the query of data, respectively. This thesis develops two versions of fitting-systems for hearing aids. Both are designed for the use of a usual television at home. They are not in the need of audiogram data of the hearing impaired. Test signals are taken out of television and movies. Various thresholds are determined by the use of the interactive GUI. Those thresholds are applied within the system to provide appropriate compression parameters. References were gained through measurements with ten normal hearing subjects. Three different calculations of the compression parameters were compared in the following measurements with eleven hearing impaired subjects. To account the benefit for the hearing impaired a speech intelligibility test, pair comparison, loudness measurements and questionnaire were applied. The results show a profit. The pair comparison evidence that the signal processing of the fitting-system is preferred by most of the subjects compared to the original in the matter of speech intelligibility and sound quality. The loudness measurements demonstrate that most of the subjects appear to have a higher degree of acceptance to a higher input dynamic because of compression of the signal. The subsequent Oldenburger sentence test (OLSA) underlines that the compressed signals do not have a degraded performance compared to the uncompressed original. The evaluation of the questionnaire shows a reasonable validation of the practicability of the fitting-system.