Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die Abschlussarbeiten der Studierenden unserer Abteilung.

Beurteilung von strömungserregten Geräuschen am Beispiel von Wäschetrocknern anhand von traditionellen und psychoakustischen Kenngrößen
Tobias Müller

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dipl.-Ing. (FH) Hans-Walter Beckmann (Miele & Cie, Gütersloh)
Eingereicht am 20. Januar 2010

Messtechnische Untersuchung des Verhaltens von Gehörschutz bei Impulslärm
Daniel Uecker

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Dipl.-Ing. Chr. Gerdes (PZT Wilhelmshaven)
Eingereicht am 19. Januar 2010

The limits of intelligible speech in medium-sized multi-purpose spaces
Sven Kissner

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. Mike Barron (Department of Architecture and Civil Engineering, University of Bath, UK)
Eingereicht am 11. Dezember 2009

Vorhersage des Schalldrucks am Trommelfell für Hörgeräte-Anwendungen
Tobias Sankowsky

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (Universität Oldenburg)
Eingereicht am 4. Dezember 2009

In dieser Masterarbeit wird die Vorhersage des Schalldrucks am Trommelfell für die Hörgeräteanpassung mit geschlossenen Otoplastiken untersucht. Die Vorhersage des Schalldrucks erfolgt durch eine unabhängige Modellierung von Hörgerät und individuellem Gehörgang. Da es mit sogenannten Zwei-Kammer-Receivern für Hörgeräte möglich ist, Frequenzen bis 10 kHz zu übertragen, wird eine Vorhersage im Frequenzbereich zwischen 100 Hz und 10 kHz untersucht. Das Schallfeld im Gehörgang wird eindimensional modelliert. Das Modell des individuellen Gehörgangs wird aus einer Impedanzmessung bestimmt. Dabei wird einerseits eine Länge und ein Querschnittsverlauf für den Gehörgang geschätzt und andererseits eine Impedanz für das Zusammenwirken des Trommelfells und akustischen Lecks, die auf der Seite der Otoplastik entstehen können. Aus Messungen an 31 Ohren von 19 Probanden werden Vorhersagen des Schalldrucks am Trommelfell mit Sondenmikrofonmessungen verglichen. Des Weiteren werden diese Vorhersagen mit Vorhersagen durch ein Modell eines mittleren Gehörgangs und eine alternative Modellierung auf Basis einer Schalldruckmessung im Gehörgang verglichen.

This master thesis examines the prediction of sound pressure at the ear drum for hearing aid fitting with closed ear moulds. The prediction is realized with independent models for the hearing aid and the individual ear canal. Dual balanced armature receiver for hearing aids are able to transmit frequencies up to 10 kHz so predictions take place in a frequency range from 100 Hz to 10 kHz. A one dimensional modeling of the sound field is used. The modeling of the individual ear canal is based on impedance measures. From the measured impedance a length and cross sections of the ear canal are estimated. Furthermore an impedance is estimated for the combined acting of the ear drum and leaks which occure at the ear mould. Measures were done on 31 ears from 19 subjects. The predicted sound pressure will be compared to probe tube measurements. in addition comparisons are accomplished with a model of a mean ear canal and an alternative modeling based on sound pressure measurements in the ear canal.

Entwicklung und Evaluierung eines Psychoakustischen Tests zur Erforschung der Wahrnehmung melodischer Intervalle bei Cochlea Implantat Trägern
Hauke Holst

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dr. Mag. A. Krenmayr
Eingereicht am 14. April 2009

Evaluation von Hörgerätestörgeräuschreduktionen bei Cochlea Implantaten
Katrin Fürsen

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Dr. Andreas Büchner (Hörzentrum Hannover)
Eingereicht am 17. Februar 2009

Entwicklung und Konstruktion eines computergesteuerten Impedanzmessrohres zur Bestimmung des Durchgangsdämpfungsmaßes
Patrick Gerke

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dipl.-Ing. H. Ihde (Benien Produktionstechnik GmbH, Delmenhorst)
Eingereicht am 17. Februar 2009

Auswirkungen von Schwingungsdämpfereigenschaften auf das Betriebsgeräusch von Waschautomaten anhand traditioneller und psychoakustischer Kenngrößen
Jens Cubick

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dipl.-Ing. (FH) Hans-Walter Beckmann (Miele & Cie, Gütersloh)
Eingereicht am 15. Februar 2009

Untersuchungen zur Verständlichkeit von bearbeiteten Sprachsignalen unter Lärm
Deike Markgraf

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dipl.-Ing. Thomas Korn (Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie, Ilmenau)
Eingereicht am 13. Februar 2009

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS) - eine umschriebene Teilleistungsstörung?
David Nguyen

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Volker Lindner
Eingereicht am 10. Februar 2009

Erprobung und Evaluation einer Methode zur Bestimmung der Volumenverdrängung schwingender Strukturen durch verteilte piezokeramische Sensorik
Daniel Quast

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. Olaf Heintze (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V., Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, Braunschweig)
Eingereicht am 2. Februar 2009

Vergleich von Störgeräuschalgorithmen mit subjektiven und objektiven Testmethoden
Theo Matthias Harpel

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Inga Holube und Dr. Peter Derleth (Phonak AG, Stäfa, Schweiz)
Eingereicht am 30. Januar 2009

Anwendung des Intensitätsmessverfahrens zur Bestimmung des Schallabsorptionsgrades
Jan-Henning Schmidt

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. Th. Beckenbauer (Müller BBM, Planegg/München)
Eingereicht am 27. Januar 2009

The Influence of Microphone Location and Reverberation on Better-Ear Effects
Claudia Breitsprecher

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dr. Tobias Neher (Oticon A/S, Eriksholm)
Eingereicht am 22. Januar 2009

Entwurf von Bewertungsmaßen für Directional Filtering Ansätze
Henning Ochsenfeld

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Dr. Ing. M. Kallinger (Fraunhofer IIS, Erlangen)
Eingereicht am 13. Januar 2009

Bei der Kommunikation ¨uber Freisprecheinrichtungen wird das gemischte aufgenommene Sprachsignal durch Nachhall und zus¨atzliche St¨orsignale beeintr¨achtigt. Diese k¨onnen aus bestimmten Richtungen kommen oder aber diffus auftreten. Konventionelle Strategien, um diese Probleme in den Griff zu bekommen, basieren auf Richtmikrofonen, welche das Nutzsignal aus einer bestimmten Richtung relativ zu allen anderen Richtungen verst¨arken. Mikrofonarrays bieten im Gegensatz dazu jedoch mehr Flexibilit¨at: Sie lassen sich leicht in gew¨unschte Vorzugsrichtungen ausrichten und ihre Richtwirkung kann an die r¨aumlich–statistischen Eigenschaften des St¨orsignals angepasst werden. Diese Arrays werden gew¨ohnlich in einer sog. Filter–and–Sum Struktur betrieben und weisen eine unverzerrte Vorzugsrichtung auf. Dennoch ist die Leistung der r¨aumlichen Trennung durch die Anzahl der Mikrofone sowie das Mikrofoneigenrauschen begrenzt. Moderne Ans¨atze zur r¨aumlichen Filterung ersparen die Benutzung eines Filter–and–Sum– Arrays. Ein adaptives Filter wird auf Grundlage der r¨aumlichen Eigenschaften des Eingangssignals entworfen. Dies erlaubt eine flexibelere Nachbildung der gew¨unschten Richtcharakteristik sowie der Signalseparation. In der Arbeit werden j¨ungst vorgeschlagene Directional Filtering–Ans¨atze mit bekannten Filter–and–Sum–Beamformern verglichen. Die F¨ahigkeit der Algorithmen zur Signaltrennung bzw. zur St¨orger¨auschunterdr¨uckung sowie ihr Einfluss auf die Sprachverst¨andlichkeit werden untersucht. Dabei werden subjektive und objektive Bewertungsmaße in Betracht gezogen. F¨ur erstere wird eine neue Evaluationsmethode entworfen, welche auf audiologischen Verfahren beruht.

In hands-free speech communication the desired recorded signal is corrupted by its own reverberation as well as additive disturbing signals. These can be point-like or rather diffuse. Traditional approaches to overcome these problems are directional microphones which enhance signals arriving from a certain direction relative to other directions. Microphone arrays involve more flexibility compared to directional microphones: they can easily be steered to desired directions and their directivity can be adjusted to the disturbances’ spatial statistical properties. These arrays are usually set up in a filter–and–sum structure and they have one distortionless look-direction. However, the number of microphones as well as microphone self-noise limits the spatial separation performance. More recent approaches to spatial filtering omit the filter-and-sum array. One adaptive filter is designed by means of spatial side information about the recorded signal. This allows for more flexible emulation of desired directivity patterns and signal separation performance. In the present project recently proposed spatial filtering approaches are compared with wellknown filter–and–sum–beamformer structures. The algorithms’ signal separation and noise reduction performance, as well as its influence on speech–intelligibility are investigated. Both, subjective and objective measures are taken into account. A novel subjective evaluation method, based on audiological practices, is designed.