Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die Abschlussarbeiten der Studierenden unserer Abteilung.

Experimentelle Untersuchungen zu schwingungsmechanischen und akustischen Eigenschaften von Ultraschallsensoren
Eike Claaßen

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. André Gerlach (Bosch)
Eingereicht am 28. Februar 2018

Experimentelle Untersuchungen zu den schwingungsmechanischen Eigenschaften von piezobasierten Ultraschallsensoren
Jette Madita Niemeyer

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. André Gerlach (Bosch)
Eingereicht am 28. Februar 2018

Untersuchungen zur Ertaubungsdauer und audiologischen Benefit und der hörbasierten Lebensqualität bei einer bimodalen CI-Versorgung
Anika Morgenstern

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Wilma Vorwerk (Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH)
Eingereicht am 23. Februar 2018

Durch die Erweiterung der Indikationskriterien für die Versorgung mit Cochlea-Implantaten (CI) ist die bimodale Versorgung keine Ausnahme mehr. Hierbei ist das zur CI-Seite kontralaterale Ohr mit einem Hörgerät (HG) versorgt. Allerdings zeigten verschiedene Studien, dass nicht alle Probanden einen Nutzen/ Benefit durch das zusätzliche Tragen des HGs erzielten. Als ein möglicher Einflussfaktor auf die Größe des bimodalen Benefits wird die Ertaubungsdauer diskutiert. Das Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, inwieweit der bimodale Benefit und die Ertaubungsdauer zusammenhängen. Hierfür wurde bei 15 bimodal versorgten Probanden das Sprachverstehen in Ruhe und in verschiedenen Störgeräuschen mit dem Freiburger Einsilbertest (FBE) und dem Oldenburger Satztest (OLSA) ermittelt. Um insbesondere den Nutzen im Alltag der Probanden zu erfassen, wurden zusätzlich verschiedene Fragebögen eingesetzt. In den Sprachtestergebnissen konnte der bimodale Nutzen gezeigt werden, welcher jedoch aufgrund der kleinen Stichprobengröße die Signifikanz verfehlte. Die Ergebnisse der Fragebögen zeigten einen tendenziellen Zusammenhang zwischen der subjektiv eingeschätzten Hörfahigkeit und Hörbeeinträchtigung mit dem bimodalen Benefit. Insgesamt ließ sich jedoch kein Zusammenhang zwischen der Ertaubungsdauer und dem bimodalen Benefit nachweisen.

With the extension of cochlea implant candidacy criteria, bimodal fitting is no longer an exception. In this case, the ear contralateral to the CI is fitted with a hearing aid. However, various studies have shown that not all subjects could benefit from bimodal hearing. As a possible influencing factor the duration of deafness is discussed. The aim of this study is to investigate the relationship between bimodal benefit and duration of deafness. For this purpose, speech recognition of 15 bimodal listeners was determined in quiet and in noise using the Freiburger Monosyllabic Test and the Oldenburg Sentence Test. In order to determine the bimodal benefit in everyday life, various questionnaires were used. The subjects showed a bimodal benefit in the speech tests, which however did not achieve significance due to the small sample size. The evaluation of the questionnaires revealed a tendentious link between hearing ability and impairment and bimodal benefit. However, as a whole, it was not possible to establish a link between the duration of deafness and bimodal benefit.

Richtungshören und audio-visuelle Aufmerksamkeit bei Cochlea-Implantat-Trägern
Jana Nadine Schröder

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Dr. Arne Knief (Universitätsklinikum Münster)
Eingereicht am 23. Februar 2018

Ziel der Studie war die Überprüfung, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Richtungshören und der audio-visuellen Aufmerksamkeit bei Cochlea-Implantat- Trägern (CI-Trägern) gibt. Zur Überprüfung wurden beide Teilaufgaben zunächst einzeln untersucht und ausgewertet, um festzustellen, ob diese von den Patienten zu lösen sind. Das Richtungshören wurde am erweiterten Mainzer-Kindertisch (ERKI, Auritec, Hamburg) geprüft. Dieser ermöglicht es, Schallquellen mit einer besonders hohen Winkelauflösung von 5° im vorderen Halbkreis zu präsentieren. Die audio-visuelle Aufmerksamkeit wurde mittels eines Tests aus der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP, Version 2.3.1, V. Fimm, Psytest, Herzogenrath) geprüft. Diese Testvariante ermöglicht eine zeitgleiche Abfrage der Wahrnehmung visueller und auditiver Sinnesreize. Insgesamt nahmen an der Studie 70 Probanden teil, die in drei Gruppen (Normalhörende (NH), binaural (beidohrig) Hörende und monaural (einohrig) Hörende), sowie drei weitere Untergruppen der binaural Hörenden (CI + CI; CI + NH; CI + Hörgerät (HG)), unterteilt wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es bei NH und binaural Hörenden (CI + NH) einen Zusammenhang zwischen dem Richtungshören und der Anzahl an Auslassungen visueller Sinnesreize zu geben scheint. Ebenfalls zeigte diese binaural hörende Untergruppe, dass das Richtungshören und die auditive Reaktionsgeschwindigkeit zusammenhängen. Die größere Fähigkeit des Richtungshörens führte zum Nachlassen der visuellen Aufmerksamkeit. Dies kann durch die schnellere auditive Reaktionszeit begründet sein. Bei der binauralen Untergruppe (CI + HG) und bei NH scheint die visuelle Reaktionsgeschwindigkeit einen Zusammenhang zum Richtungshören zu haben.

The aim of the study was to examine if there is a correlation between directional hearing and audiovisual attention in cochlear implant users. For review, both subtasks were first individually examined and evaluated to see if they can be solved by the patients. Directional hearing was tested at the ”erweiterten Mainzer-Kindertisch (ERKI, Auritec, Hamburg). This makes it possible to present sound sources with a particular high angular resolution of 5° in the front semicircle. The audiovisual attention was tested by a test from the Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP, Version 2.3.1, V. Fimm, Psytest, Herzogenrath). This test variant enables a simultaneous query of the perception of visual and auditory sensory stimuli. In total, 70 subjects participated in the study, which were divided into three groups (normal hearing (NH), binaural hearing and monaural hearing), as well as three further subgroups of binaural hearing (CI + CI; CI + NH; CI + hearing aid (HG)). The results suggest that there may be a correlation between directional hearing and the number of omissions of visual sensory stimuli in normal hearing and binaural hearing (CI + NH). Also, this binaural hearing subgroup showed that directional hearing and auditory reaction rate are related. The grater ability of directional hearing led to the loss of visual attention. This may be due to the faster response time. In the binaural subgroup (CI + HG) and in normal hearing, the visual reaction rate seems to be related to directional hearing.

Implementation of a psycho-acoustically based limiter in a low frequency loudspeaker reproduction algorithm
Jan Tinneberg

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und M.Sc. Jakob Dyreby (Bang & Olufsen)
Eingereicht am 22. Februar 2018

Die altersabhängige Lokalisationsfähigkeit bei Kindern im Alter von drei bis acht Jahren gemessen mit dem ERKI-System
Franziska Behnen

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Karsten Plotz und Prof. Dr. Tobias Rader (Klinikum der Universität München)
Eingereicht am 21. Februar 2018

Das Richtungshören ist eine wichtige Fähigkeit, die alltäglich verwendet wird. Dabei muss das auditorische System viele Aufgaben gleichzeitig bewältigen. Daher ist die Überprüfung des Richtungshörvermögen besonders bei Kleinkindern wichtig. Aufgrund der mangelnden Diagnostikverfahren zur Überprüfung des Richtungshörens, wurde ein neues System entwickelt - das System zur Erfassung des Richtungshörens bei Kindern, kurz ERKI. Mit diesem System wurde die vorliegende Studie an der Universitätsmedizin in Mainz in der Abteilung für Kommunikationsstörungen durchgeführt. Dabei wurde das Richtungshörvermögen von 49 normalhörenden Kindern im Alter von drei bis acht Jahren mit dem ERKI-System geprüft. Der Fokus lag neben der altersabhängigen Fähigkeit zur erfolgreichen Teilnahme auch auf die altersabhängige Lokalisationsleistung am ERKI. Die Ergebnisse von 39 Kindern wurden in fünf Altersklassen eingeteilt und ausgewertet. Es zeigte sich, dass der ERKI bereits mit dreijährigen Kindern erfolgreich durchgeführt werden kann. Schwierigkeiten bei dieser jungen Altersgruppe sind das Vermitteln der Aufgabenstellung und das Aufbringen der benötigten Konzentration. Es zeigte sich zudem eine Zunahme der Lokalisationsgenauigkeit mit dem Alter und eine abnehmenden Streuung des Lokalisationsfehlers bei den höheren Altersklassen.

Directional hearing is an important skill that is used everyday. The auditory system has to handle many tasks at the same time. Therefore, it is important to check directional hearing, especially in toddlers. Due to the lack of diagnostic procedures to check the directional hearing, a new system was developed - Erfassung des Richtungshörens bei Kindern, short ERKI. With this system, the present study was carried out at the University Medical Center in Mainz in the Department of Communication Disorders. The directional hearing ability of 49 normal hearing children aged 3 to 8 years was tested with the ERKI system. In addition to the age-dependent ability to successfully participate, the focus was also on the age-dependent localization performance at the ERKI. The results of 39 children were divided into five age groups and evaluated. It turned out that the ERKI can already be successfully carried out with three-year-old children. Difficulties in this young age group are mediating the task and applying the required concentration. There was also an increase in localization accuracy with age and a decreasing dispersion of the localization error among the older age groups.

Synthetische Generierung impulsartiger Geräusche für die Datenbasiserweiterung von Detektionsalgorithmen
Christian Busse

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Prof. Dr. Jörn Ostermann (Leibniz Universität Hannover)
Eingereicht am 18. Februar 2018

In dieser Bachelorarbeitwerden zwei Modelle zur synthetischen Generierung impulsartiger Geräusche vorgestellt. Neben einem Modell zur synthetischen Generierung von Rissgeräuschen durch Rotorblattschäden wird ein Modell zur Erstellung von Schussgeräuschen gezeigt. Weiterhin wird ein Detektionsalgorithmus mit einer Support Vector Machine als Klassifikator beschrieben, dessen Datenbasis durch synthetisch erzeugte Schussgeräusche erweitert wurde. Anhand verschiedener Klassifizierungsszenarien wurde dieWirkung unterschiedlicher synthetischer Schussgeräusche auf die Erkennungsleistung des Detektionsalgorithmus untersucht.

In this bachelor thesis two models for synthetic generation of impulse(-like) sounds are presented. In addition to a model for the synthetic generation of crack sounds caused by rotor blade damage, a model for generating shot sounds is shown. Furthermore, a detection algorithm with a support vector machine as a classifier is described, which database was extended by synthetically generated shot sounds. Different classification scenarios were used to investigate the effect of different synthetic shot sounds on the detection performance of the detection algorithm.

Untersuchungen zur raumakustischen Aufenthaltsqualität in Innenhöfen von Wohnbauten
Tessa Sievers

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dipl. El. Ing. Kurt Eggenschwiler (ETH Zürich, Schweiz)
Eingereicht am 15. Februar 2018

Die Soundscape- und Stadtklangforschung untersucht schon seit längerem die akustische Aufenthaltsqualität in öffentlichen Räumen. In diesem Projekt soll ein Beitrag zur spezifischen Frage geleistet werden, was die Raumakustik in Innenhöfen zur akustischen Aufenthaltsqualität leisten kann. Dazu wurde mittels Hörversuchen untersucht, welchen Einfluss Veränderungen der Materialisierung an den Fassaden eines Innenhofs auf das momentaneWohlbefinden von Probanden haben. Zudem wurde untersucht, ob sich ähnlich wie in Konzertsälen raumakustische Parameter zur Beschreibung der Situation eignen. Dazu wurde ein Innenhof mit verschiedenen Fassaden mit einer raumakustischen Software (Odeon) simuliert. Mithilfe der Software konnten verschiedene Geräuschsituationen (z. B. Kinder, Gespräch, Ballprellen) auralisiert werden. Präsentiert wurden die Stimuli über ein mehrkanaliges Lautsprechersystem, wobei die Probanden ihr momentanes Wohlbefinden anhand einer 7-Punkte-Skala bewerten konnten. Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede bezüglich der Materialisierung der Fassaden. Die ausgewählten raumakustischen Parameter korrelierten mit dem Wohlbefinden leicht bis mittelstark. Die Ergebnisse dieser Arbeit tragen zur Soundscape-Forschung bei und werfen neue Hypothesen auf.

The field of soundscape research has been working for a longer time on acoustic quality in public places and well-being of the residents. This bachelor thesis will present a study on effects of the room acousitc in inner courtyards on short-term well-being. By means of listening tests, the influence of the material of facades in an inner courtyard on the momentary well-being of the subjects was investigated. The aim was to investigate whether similar room acoustic parameters such as the ones of concert halls are also suitable for this case. A room acoustics software (Odeon) was used to simulate an inner courtyard with different facades and to auralize different audio signals (e.g. children, discussion, ball). The stimuli were played back by means of a sourround sound system. After each stimulus, subjects rated there momentary well-being on a 7-point-scale in that particular virtual courtyard and for the given sound. The results showed significant effects of all design parameters (e.g. courtyard) on short-term well-being. The chosen room acoustic parameters correlated low to middle with the well-being, however significantly. The outcome of this thesis contributes to the soundscape research and raises hypotheses for future works.

Zur psychoakustischen Rauigkeit der Interaktion rauer Oberflächen
Verena Kies

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dr. Hans Hansen (Schalllabor Hamburg)
Eingereicht am 15. Februar 2018

Die psychoakustische Rauigkeit ist eine psychoakustische Wahrnehmungsgröße für Klang und trägt dazu bei, ob ein Geräusch als angenehm oder als unangenehm wahrgenommen wird. Die mechanische Oberflächenrauheit dient der Beschreibung der Beschaffenheit einer Oberfläche. In dieser Arbeit wurde untersucht, ob die mechanische Oberflächenrauheit von Materialien durch die psychoakustische Rauigkeit der Interaktionsgeräusche von rauen Oberflächen klassifiziert werden kann. Dafür wurden Interaktionsgeräusche von 12 Schleifpapieren mit verschiedenen Körnungen aufgenommen und analysiert. Eine Berechnung der Rauigkeit erfolgte durch die Algorithmen von Ötjen (2017) und Daniel und Weber (1997). Zusätzlich wurde mittels Paarvergleich eruiert, ob die berechneten Rauigkeitswerte der Geräusche mit der tatsächlich wahrgenommenen Rauigkeit übereinstimmen. Die Auswertung des Paarvergleichs erfolgte durch das Preference Tree Modell. Mittels Streifenlichtprojektion wurde die Oberflächenrauheit der Schleifpapiere ermittelt. Dem Reiz (Oberflächenrauheit) konnte eine Abhängigkeit zur berechneten Empfindung (berechnete Rauigkeit) nachgewiesen werden, die durch ein Stevenssches Potenzgesetz mit den Exponenten 0,54 und 0,71 angenähert wurde. Daraus resultierte ein relativ abnehmender Empfindungszuwachs bei steigendem Reiz. Die Ergebnisse des Paarvergleichs zeigten, dass die psychoakustische Empfindungsgröße Rauigkeit nicht allein die Empfindung abbildet, die beim Hören von rauen Geräuschen entsteht, sondern auch Fluktuation und spektrale Tiefe diese Empfindung beeinflussen. Die Abhängigkeit zwischen dem Reiz und der tatsächlich wahrgenommenen Empfindung konnte nur dann als ein Potenzgesetz beschrieben werden, wenn der zusätzliche Parameter (für die spektrale Tiefe und die Fluktuation) aus den Ergebnissen des Paarvergleichs herausgerechnet wurde. In diesem Fall hatte das Potenzgesetz einen Exponenten von 1,28, woraus ein relativ zunehmender Empfindungszuwachs bei steigendem Reiz resultierte.

Roughness is a psychoacoustical quantity in auditory perception. Parameters of psychoacoustical roughness are used to evaluate the perception of sound in an objective manner. Psychoacoustical roughness contributes to whether a noise is perceived as pleasant or unpleasant. Apart from psychoacoustical roughness, mechanical roughness is another property which describes the structure of a surface. The goal was to investigate whether current psychoacoustical roughness parameters can be used in the classification of rough surfaces. For this purpose interaction sounds of 12 sandpapers with different granulations were recorded and analyzed. The theoretical roughness was calculated by the algorithms of Ötjen (2017) and Daniel and Weber (1997). A paired comparison test was conducted in order to evaluate the roughness perception subjectively and to evaluate objective parameters of roughness. The preference tree model was used to evaluate the paired comparison. The surface roughness of the sandpapers was measured by a strip light projection. The stimulus (surface roughness) turned out to be dependent on the calculated sensation (calculated roughness), which resembles „Stevens Law“ with exponents of 0.54 and 0.71. That implies a relative decrease in sensation with increasing stimulation. The results of the paired comparison revealed that the psychoacoustic sensitivity factor roughness did not only represent the sensation that arises when listening to rough sounds. This sensation was also influenced by fluctuation and spectral depth. When the additional parameter (for spectral depth and fluctuation) was subtracted from the results of the paired comparison, the correlation between the stimulus and the perceived sensation could only be described as a power law. In this case, the power law had an exponent of 1.28, which resulted in a relative increasing accretion of sensation with increasing stimulus.

Psychoakustische Bewertung der Lästigkeit von tonalen Geräuschanteilen in Strahlflugzeugkabinen während des Steigfluges
Mechthild Meierott

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dipl.-Ing. (FH) Ansgar Wempe (Airbus Hamburg)
Eingereicht am 14. Februar 2018

In dieser Arbeit geht es um die Untersuchung der subjektiven Lästigkeit von Buzz Saw Noise (BSN) mit wahrnehmbaren Blade Passing Frequencies (BPF) mittels Probanden-Hörtests. Durch die Veränderung verschiedener Parameter des BSN sollen mögliche Einflussfaktoren auf die Lästigkeit geprüft werden. Hierfür werden möglichst realistische Stimulus-Parameter entwickelt: Erzeugen einer Schwebung mit unterschiedlichen Frequenzverschiebungen zur Grundfrequenz, Teil-Maskierung der BPF-Töne sowie Filterung des Frequenzspektrums zur Nachbildung einer verstärkten Isolierung im Flugzeug. Zusätzlich wird der Einfluss der Stärke der BPF untersucht. Mittels eines Hörtests werden anschließend die synthetisierten Stimuli bezüglich ihrer Lästigkeit und weiteren Kriterien bewertet. Die Ergebnisse der Probandenbewertungen zeigen, dass eine zusätzliche Isolierung zu einer Verminderung der Lästigkeit führt. Im Gegensatz hierzu bewirken eine Schwebung und eine Maskierung der BPF eine verstärkte Lästigkeitswahrnehmung. Auch eine verstärkte BPF-Überhöhung beeinflusst die subjektive Lästigkeit. Zuletzt wird diskutiert, ob "‘Lästigkeit"’ eindeutig einer subjektivenWahrnehmung zuordbar ist.

This paper is about the investigation of the subjective annoyance of Buzz Saw Noise (BSN) with perceptible Blade Passing Frequencies (BPF) using subjective hearing tests. By modifying various parameters of the BSN, possible factors of the influence on annoyance are to be tested. For this purpose, realistic stimulus parameters are developed: Generation of a beating with different frequency shifts from the basic frequency, partial masking of the BPF tones and filtering the frequency spectrum to simulate an additional isolation of the aircraft. In addition to that, the influence of the strength of the BPF peaks is investigated. By means of the hearing test, the synthesized stimuli are then evaluated regarding their annoyance and further criteria. The results of the subjective evaluations show that additional isolation leads to a reduction of annoyance. On the opposite, beating and masking of the BPF lead to an increased perception of annoyance. A reinforced BPF also increases the subjective anoyance. Finally, the difficulty of describing "annoyance" clearly as a subjective perception is discussed.

Vergleich von TruEar und direktionalem Mikrofon im Alltag mit einer Methode des Ecological Momentary Assessment
Maximilian Peter-Wilhelm Kerner

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. lnga Holube und Dr. Nadja Schinkel-Bielefeld (Sivantos GmbH, Erlangen)
Eingereicht am 12. Februar 2018

Die Bewertung der Hörgeräteeinstellung durch den Hörgeräteträger erfolgt in der Praxis meist mit Sprachtests unter Laborbedingungen und mit Hilfe retrospektiver Befragungen bzw. Fragebögen. Laborbedingungen sind jedoch nicht repräsentativ für den Alltag der Hörgeschädigten, und bei retrospektiven Fragebögen kann die Erinnerung verzerrt sein. Ein Ziel dieser Arbeit war es, die Gesamtzufriedenheit von Hörgeräteträgern abhängig von den Mikrofoneinstellungen des Hörgeräts in verschiedenen Alltagssituationen mit der Methode des Ecological Momentary Assessments (EMA) zu evaluieren. Verglichen wurden die Einstellungen TruEar, ein statisches Richtmikrofon, welche die natürliche Direktionalität des Ohrs nachbildet, und ein Automatikprogramm, welches situationsbedingt zwischen TruEar und einer direktionalen Richtcharakteristik wechselt. Für die Bewertung der momentanen Situation im Alltag im Sinne des EMA wurde ein eigens entworfener Fragebogen in eine Smartphone-App integriert. Elf Probanden (5 männlich, 6 weiblich, Median: 63 Jahre) trugen die Hörgeräte mit den genannten Einstellungen für jeweils eine Woche. Eine hohe Teilnahmebereitschaft der Probanden an der EMA (87,0 %) wurde dokumentiert. Diese variierte jedoch innerhalb der Probandengruppe. Ein Fragebogen der EMA über eine vergangene Situation, welche maximal 30 min zurücklag, war für Gesprächssituationen sensitiver als einer über die aktuelle Situation. Es wurden weder für die Fragebögen der EMA noch für den retrospektiven Fragebogen signifikante Unterschiede zwischen TruEar und dem Automatikprogramm festgestellt. Dies könnte mit auftretenden Deckeneffekten (ceiling effects) erklärbar sein. Der Oldenburger Satztest wies einen Nutzen des Automatikprogramms gegenüber TruEar im Störgeräusch nach. Insgesamt hat die EMA bei entsprechender Weiterentwicklung ein großes Potenzial, um neue Erkenntnisse im Fachbereich der Audiologie zu liefern.

In practice, the evaluation of the hearing aid setting for hearing aid wearers are usually done with speech tests under laboratory conditions and with the help of retrospective recalls or questionnaires. However, laboratory conditions are not representative for the everyday life of the hearing-impaired persons and regarding the retrospective questionnaires, the user’s memory may be distorted. One aim of this work was to evaluate the overall satisfaction of hearing aid users depending on the microphone settings of the hearing aid in various everyday situations, using the method of Ecological Momentary Assessment (EMA). The settings TruEar, a static microphone which emulates the natural directionality of the ear, and an automatic program, which changes between TruEar and a directional directivity, relating to the situation, were compared. For the assessment of the current situation in everyday life in the sense of EMA, a specially designed questionnaire was integrated into a smartphone app. Eleven subjects (5 males, 6 females; median: 63 years) wore the hearing aids with the named settings for one week each. A high level of willingness of the subjects to participate to EMA (87.0%) was documented, which varied within the subject groups. A questionnaire of the EMA about a past situation, which was dated back within a maximum time period of 30 min, was more sensitive for conversation situations than one about a current situation. There were no significant differences between TruEar and the automatic program for the questionnaires of the EMA or the retrospective questionnaire. This could be explained by ceiling effects. The Oldenburger Satztest evidenced a benefit for the automatic program compared to TruEar in noise. Overall, the EMA has a great potential to provide new insights in the field of the audiology for corresponding further development.

Eignung von MEMS-Mikrofonen zur Aufnahme von Körpergeräuschen
Robert Liebchen

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dipl.-Ing. Jan Wellmann (Fraunhofer IDMT, Oldenburg)
Eingereicht am 12. Februar 2018

Einsatzmöglichkeiten von MEMS-Mikrofonen sind sehr vielseitig. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird die Eignung eines digitalen MEMS-Mikrofons hinsichtlich der Aufnahme der Körpergeräusche Herzschlag und Atmung an herkömmlichen Auskultationsstellen sowie im Gehörgang analysiert. Hierfür wurde ein Aufnahmesystem bestehend aus MEMS-Mikrofon und Interface zurWandlung des I2S-Formats in das UART-Format genutzt. Eswerden die Übertragungsfunktionen von MEMS-Mikrofon und Referenzmikrofonen dargestellt und die Ersatzgeräuschpegel der Mikrofone aufgezeigt. Spektrogramme von Beispielaufnahmen und Vergleiche von LDS von Beispielaufnahmen mit denen von Lehraufnahmen für das Auskultieren mittels Stethoskop zeigen, dass das untersuchte MEMS-Mikrofon für eine Aufnahme von Herztönen und Atmung geeignet ist, wohingegen das Mikrofon für Aufnahmen im Gehörgang ein zu großes Eigenrauschen aufweist.

Applications of MEMS microphones are very versatile. In this bachelor thesis the suitability of a digital MEMS microphone for the recording of the body sounds heartbeat and respiration at conventional auscultation sites aswell as in the auditory canal, is analyzed. For this purpose, a recording system consisting of a MEMS microphone and an interface used to convert the I2S format into the UART format was used. Transfer functions of the MEMS microphone and reference microphone as well as the noise levels of the microphones are shown. Spectrograms of recorded signals and comparisons of PSD from recorded signals with those from reference data show that the examined MEMS microphone is suitable for recording heart sounds and respiration sounds, whereas the microphone has too much inherent noise to record bodily sounds in the auditory canal.

Evaluation von akustischen Smartphone-Messsystemen mit Betrachtung der Eigenspracherkennung durch zweikanalige Signal-Kohärenz
Sascha Bilert

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. lnga Holube und Prof. Dr. Jörg Bitzer
Eingereicht am 12. Februar 2018

Die subjektive und objektive Charakterisierung des akustischen Alltags einer Person beinhaltet komplexe Aufgabestellungen. Vor allem die Beschreibung der natürlichen Hörumgebung einer hörbeeinträchtigten Person beinhaltet wichtige Informationen zu problematischen Hörsituationen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, zwei hierfür entwickelte Smartphone-Messsysteme zu evaluieren und sich mit den Methoden des Ecological Momentary Assessments vertraut zu machen. Neben der Gegenüberstellung der akustischen Systemeigenschaften beider Messsysteme, wurde ein Vorgehen zur Berechnung von systemeigenen Kalibrierkonstanten vorgestellt. Schwerpunkt der Bachelorarbeit war die Prüfung der Leistungsfähigkeit eines Algorithmus zur Erkennung von Eigensprache nach Aufzeichnung objektiver akustischer Umgebungsdaten, um eine korrekte Schätzung des Signal- Rausch-Verhältnisses zu ermöglichen. Hierfür wurden sowohl Messreihen im Laborumfeld, wie auch in alltäglichen Situationen untersucht. Im Zuge der Auswertung konnte über die Änderung des Schwellenkriteriums, zur Trennung zwischen Eigensprache und Fremdgeräuschen, eine signifikante Verbesserung in der Erkennungsrate nachgewiesen werden. Durch die Evaluation der beiden Smartphone-Messsysteme konnten neue Erkenntnisse zu weiteren Entwicklungsschritten gewonnen werden.

The subjective and objective characterization of the acoustic everyday life of a person involves complex tasks. Especially the description of the natural hearing environment of a hearing-impaired person contains important information on problematic hearing situations. The aim of the present work was to evaluate two smartphone measuring systems developed for this purpose and to become familiar with the methods of the Ecological Momentary Assessment. In addition to the comparison of the acoustic system properties of both measurement systems, a procedure for the calculation of native calibration constants was presented. The focus of the bachelor thesis was the examination of the performance of an algorithm for detecting own voice after recording objective acoustic environmental data in order to allow a correct estimation of the signal-to-noise ratio. For this purpose, both series of measurements in the laboratory environment as well as in everyday situations were examined. In the course of the evaluation, a significant improvement in the detection rate could be demonstrated by the change of the threshold criterion for the separation between own voice and ambient noise. The evaluation of the two smartphone measurement systems provided new insights into further development steps.

Entwicklung eines Messverfahrens zur Indentifikation von Defekten an passiven Hydrophonen mittels Impedanzspektroskopie und deren Charakterisierung
Adrian May

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. M. Blau und Dr. Michael Bellmann (itap GmbH, Oldenburg)
Eingereicht am 8. Februar 2018

Hydrophone, welche für Langzeitmessungen im Offshore-Bereich eingesetzt werden, sind häufig durchgängig mehrere Tage unter Wasser. Dort sind sie verschiedenen mechanischen Belastungen, wie z.B. Wellen, Strömungen sowie dem Ausbringen und Einholen, ausgesetzt. Um die korrekte Funktionalität der Hydrophone hinsichtlich einer normgerechten Rückführung (Amplitude und Frequenz) sicherzustellen, ist daher eine regelmäßige Überprüfung wichtig. Kern dieser Arbeit ist die Entwicklung eines entsprechenden Messsystems. Zur Funktionalitätsüberprüfung von passiven Hydrophonen ist die Analysemethode der elektrischen Impedanzspektroskopie (EIS) geeignet. Diese nicht-invasive Methode ermöglicht einen Vergleich zwischen der Impedanz des Testobjekts und der qualitativ idealen Impedanz eines zugehörigen elektromechanischen Ersatzschaltbildes. Um speziell die Funktionalität von passiven, kapazitivdominierten Wandlern zu überprüfen, wird ein Messsystem entwickelt, welches die elektrische Impedanz im Frequenzbereich von 20 Hz bis 150 kHz misst. Mit diesem EIS-Messsystem werden insgesamt acht Hydrophone ohne bzw. mit Defekt in Luft vermessen. Zusätzlich zur Entwicklung des Messsystems wird diskutiert, welche spektralen Auffälligkeiten in der Impedanz welche Rückschlüsse auf Defekte des Wandlers geben können. Es wird dargestellt, ob und wie der spezifische Defekt der untersuchten Hydrophone durch Ersatzschaltbilder charakterisierbar ist.

Hydrophones, which are used offshore for long-term measurements, are often under water for several days. There they are exposed to and stressed by a variety of mechanical loads, such as waves, currents and the deployment and retrieval procedures. To ensure the correct functionality of the hydrophones with regard to standard-compliant feedback (amplitude and frequency), a regular check is important. The core of this thesis is the development of a corresponding measuring system. For functional testing of passive hydrophones the analysis method of Electrical Impedance Spectroscopy (EIS) is suitable. This non-invasive method allows a comparison between the impedance of the test object and the qualitatively ideal impedance of an associated equivalent electromechanical circuit. In order to specifically test the functionality of passive, capacitivedominated transducers, a measuring system is developed which measures the electrical impedance in the frequency range from 20 Hz to 150 kHz. With this EIS measuring system, a total of eight hydrophones without or with a defect are measured in air. In addition to the development of the measuring system, it is discussed which spectral irregularities in the impedance can give conclusions about defects of the transducer. It is shown whether and how the specific defect of the examined hydrophones can be characterized by equivalent circuits.

Vergleich des Satzverstehens in Ruhe und im Störgeräusch bei Patienten mit Cochlea-Implantaten unterschiedlicher Fabrikate
Lea Elisabeth Jung

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. lnga Holube und Dr. Angelika Illg
Eingereicht am 8. Februar 2018

Hintergrund. Sprachverstehen im Störgeräusch ist ein essenzieller Bestandteil des Hörens im Alltag und somit ein wichtiger Aspekt in der Entwicklung und Anpassung von Cochlea-Implantaten (CIs). Fragestellung. Zur Verbesserung der Nachsorge der CI-Anpassung wurde untersucht, ob es einen Unterschied der Ergebnisse des HSM-Satztests in unterbro-chenem und in kontinuierlichem Rauschen gibt. Des Weiteren wurde getestet, ob ein Zusam-menhang zwischen den technischen Parametern und dem Satzverstehen besteht. Patienten und Methoden. Die Ergebnisse von 103 Stichproben im HSM-Satztest wurden ausgewertet. Die Patienten hatten auf dem implantierten Ohr kein Restgehör und die Sprachprozessoren waren aus der neusten Generation der jeweiligen Hersteller (Advanced Bionics (AB), Coch-lear, MED-EL). Ergebnisse. Die Analyse der gesamten Gruppe ergab signifikant bessere Ergebnisse im kontinuierlichen Rauschen. Die Betrachtung in den firmenspezifischen Unter-gruppen zeigte, dass die Ergebnisse der Patienten von AB mit aktiviertem ClearVoice und der Patienten von Cochlear mit der Standard-Einstellung im kontinuierlichen Rauschen sig-nifikant besser als im unterbrochenen Rauschen waren. Bei der SCAN-Gruppe von Cochlear war nur eine Tendenz zu besseren Ergebnissen im kontinuierlichen Rauschen zu erkennen. Bei der Gruppe von AB mit deaktiviertem ClearVoice und der Gruppe von MED-EL mit dem natürlichen Beamformer konnten keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. Bei der Testung eines Zusammenhangs zwischen technischen Parametern und dem Satzver-stehen, ergaben sich ebenfalls keine signifikanten Unterschiede. Schlussfolgerung. Für alle Einstellungen mit signifikant besseren Ergebnissen lässt sich eindeutig die Empfehlung aus-sprechen, die Tests im Störgeräusch in Zukunft mit kontinuierlichem Rauschen durchzufüh-ren. Um den Zusammenhang zwischen technischen Parametern und dem Satzverstehen er-mitteln zu können, müsste eine prospektive Vorgehensweise mit vorher festgelegten Einstel-lungen für die gleichen Patienten gewählt werden, um ermitteln zu können, welche Einstel-lungen einen Unterschied im Satzverstehen bringen.

Background. Speech recognition in noise is an essential part of hearing in daily life. There-fore, the involvement of that factor is an important aspect for the adjustment and further development of cochlear implants (CI). Objectives. To improve the aftercare of CI fitting, the purpose of this investigation was to compare speech recognition in interrupted and in continuous noise. Furthermore, the relation between technical parameters and speech recog-nition has been tested. Patients and methods. The results of 103 samples from the HSM sentence test in interrupted and in continuous noise have been analysed. The patients lack any residual hearing of their implanted ear. In addition, all patients had the newest speech processors of the manufacturers (Advanced Bionics (AB), Cochlear, MED-EL). Results. The results of the entire group showed significant differences between interrupted and continuous noise. AB’s group with activated ClearVoice and Cochlear’s group with standard micro-phone adjustment showed significantly better results in continuous noise. Cochlear’s SCAN group only confirms a trend toward better results in continuous noise. The group with deac-tivated ClearVoice from AB und MED-EL’s group with the natural beamformer displayed no significant differences between the two noises. Also, the relation between technical pa-rameters and speech recognition showed no significant difference. Conclusion. Clearly, in future tests in noise the continuous noise should be used, especially for the groups showing significant differences. To prove the relation between technical parameters and speech recog-nition, a prospective method for further studies is recommended. Fixed adjustments for algo-rithms etc. should be determined and the results with the fixed adjustments from the same participants should be compared.