Abschlussarbeiten

Hier finden Sie die Abschlussarbeiten der Studierenden unserer Abteilung.

Detektion von Windgeräusch und -richtung: Analyse mit einem acht-kanaligen Mikrofonarray
Michael Thiermann

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Christian Rollwage (Fraunhofer IDMT, Oldenburg)
Eingereicht am 7. Februar 2018

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Detektierbarkeit von Windgeräusch und -richtung mit einem acht-kanaligen Mikrofonarray. Da in der Literatur meist nur Windgeräuschdetektionsalgorithmen für ein oder zwei-kanalige Systeme beschrieben sind und nicht für Systeme mit mehreren bzw. acht Kanälen wurden, diese in dieser Arbeit entwickelt und ausgewertet. Für die Untersuchungen der Detektierbarkeit der Windrichtung wurden Messungen im Windkanal durchgeführt und ausgewertet.

This bachelor thesis deals with the detection of wind noises and its direction for an eight-channel microphone array. Only wind noise detection algorithms for one or twochannel systems are mostly described in the literature, not for systems with several or eight channels. These are developed and evaluated in this thesis. To investigate the detection of wind direction measurements are executed in a wind tunnel. Afterwards the results are evaluated.

Optimierung der Ausrichtung eines Mikrofon-Arrays mittels Kopfbewegungsverfolgung in realen Hörsituationen
Moritz Balters

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Christian Rollwage M.Sc. (Fraunhofer IDMT, Oldenburg)
Eingereicht am 7. Februar 2018

In dieser Arbeit wird ein Verfahren zur Steuerung der Ausrichtung eines Mikrofon- Arrays mittels Kopfbewegungsdetektion in realen Hörsituationen beschrieben. Dafür wird ein System, bestehend aus Beamformer, Mapping-Algorithmus, Beamnachführung mittels Global Coherence Field (GCF) und einem Demonstrator, vorgestellt. Weiterhin wird die Aufnahme von Testmaterial, das einer Alltagssituation nachempfunden ist, für die Evaluierung des Systems beschrieben. Anschließend wird mit Hilfe des Testmaterials zunächst die Funktion des Mappings ohne Beamnachführung evaluiert. Das Ergebnis zeigt, dass das Mapping grundsätzlich geeignet ist, wenn das Mikrofon-Array nicht zu weit von Nutzer entfernt steht. Die Evaluation des Systems mit Beamnachführung mit GCF zeigt, dass das Gesamtsystem für eine handfreie Steuerung der Ausrichtung eines Mikrofon-Arrays nutzbar ist, was durch weitere Untersuchungen mit echten Sprechern und Probanden verifiziert werden muss.

In this thesis an algoritm for a handfree alignment of a microphone array by tracking of head movements in real-life hearing conditions is proposed. Therefore a system composed of a beamformer, a mapping algorithm, automatic beamadjustmend with global coherence field (GCF) and a gui based demonstrator are presented. Further, the recording of test material of a modelled real life hearing situation is described. After that, the functionality of the mapping algorithm without autotracking with GCF is evaluated. The result shows, that the algorithm works good under certrain conditions. The evaluation of the system with autotracking shows, that the systems is useable, but needs further investigation with real Sources and propositi.

Raumakustik-Simulation von Parametern zur Charakterisierung von Mehrpersonenbüros
Jörn Gumpert

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Matthias Blau und Dr. Christian Nocke (Akustikbüro Oldenburg)
Eingereicht am 2. Februar 2018

Analysis and modification of electric bass sounds to simulate different pickup and playing positions. A comparison of 3 methods
Vlad-Stefan Paul

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Jörg Bitzer und Paul Kellett M.Sc. (ujam)
Eingereicht am 2. Februar 2018

Virtuelle Instrumente werden heutzutage sehr häufig verwendet. Die Technik entwickelt sich ständig und die synthetisierten Signale klingen immer natürlicher. Die Algorithmen werden erweitert und verbessert und neue Methoden zur Synthetisierung von Tönen werden untersucht. In dieser Bachelorarbeit werden drei unterschiedliche Methoden zur Erzeugung von Basssignalen vorgestellt. Außerdem wird ein Algorithmus zur Simulierung der Tonabnehmerposition präsentiert. Zum einen wird die Implementation der Algorithmen beschrieben und zum anderen werden diese Methoden über Hörtests mit Musiker ausgewertet. Ziel der Evaluation ist herauszufinden, welche Herangehensweise für die Synthetisierung von Basssignalen geeignet ist.

Virtual instruments are used very often today. The technology is in a continuous progress and the synthesized signals sound clean and natural. The algorithms are extended and improved and new methods to synthesize sound files are researched. This Bachelor Thesis presents three different methods to synthesize electric bass sounds. Furthermore, one algorithm for simulating the pickup position is described. First, the implementation of the algorithms are presented and than the listening tests with musicians are evaluated, in order to find out which method is a candidate for synthesis of electric bass tones.

Benchmarking hearing aid performance in feedback provoking situations
Bernadette Meilwes

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Ole Hau (M.Sc.)
Eingereicht am 29. Januar 2018

Evaluation eines Wohlklangindikators für Waschgeräusche von Waschautomaten unter Berücksichtigung eines großen Stimuli-Feldes
Kirsten Goldmann

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Martin Hansen und Dipl.-Ing. Johannes Epha
Eingereicht am 18. Januar 2018

Visual distance as an influencing factor on au-dio delay perception using normal hearing and simulated hearing losses
Theda Helene Maria Eichler

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. lnga Holube und Dr. Bas van Dijk
Eingereicht am 5. Januar 2018

Die audiovisuelle Wahrnehmung wird von der akustischen Verzögerung bestimmt, die durch die Distanz der Schallquelle zum Empfänger entsteht. Da die Lichtgeschwindigkeit schneller als die Schallgeschwindigkeit ist, kommt das Bild beim Empfänger schneller an als der Ton. Mit steigender Distanz des Empfängers zur Schallquelle steigt proportional auch die akusti-sche Verzögerung. In wie weit die visuelle Distanz Einfluss auf die synchrone Wahrnehmung von Bild und Ton hat, ist bisher nur unzureichend erforscht. In zwei Versuchsreihen wurden den Probanden Sprach- und Klappstimuli von verschiedenen Distanzen (1, 7, 12, 20 m) mit verschiedenen akustischen Verzögerungen zwischen 0 und 350 ms präsentiert, um zu unter-suchen ob eine größere visuelle Distanz zu einer höheren Toleranz für die audiovisuelle Asyn-chronität führt. Die Probanden wurden dazu in zwei Vergleichsgruppen eingeteilt: eine nor-malhörende und eine Cochlea Implantat simulierte. Die Aufgabe der Probanden während der Versuchsreihe war es, zu beurteilen ob die präsentierten Stimuli synchron oder asynchron wahrgenommen wurden. Weder für die normalhörende noch für die Cochlea Implantat simu-lierte Gruppe ergab sich zwischen den präsentierten Distanzen ein signifikanter Unterschied in der Wahrnehmung, zu erkennen war nur eine leichte Tendenz zu einer höheren Sensitivität bei steigender Distanz. Die Vergleichsgruppen reagierten deutlich unterschiedlich, aber in den beiden Versuchsreihen entgegengesetzt, so dass eine Aussage ob eine Cochlea Implantat Si-mulation zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Schwelle für audiovisuelle Ver-zögerungen führt, nicht getroffen werden konnte. Die gewonnen Ergebnisse zeigen auf, dass zum Einfluss von Distanz auf akustische Verzögerungen weiterer Forschungsbedarf besteht.

For audiovisual sensory events, sounds arrives with a delay relative to vision that increases with distance. However, it is not well known, whether the visual distance has an influence of the perceived synchrony of audio and vision. This thesis tested the hypothesis that the toler-ance for audio visual asynchrony increases with a raise of visual distance, such that the audio visual asynchrony is perceived later for longer distances. The experiment were performed with a normal-hearing group, and a group with a cochlear implant simulation, presenting speech and clap stimuli from various distances (1, 7, 12, 20 m) with auditory delays ranging between 0 ms and 350 ms. Therefore the difference between normal hearing people and peo-ple with a cochlear implant simulation were assessed additionally. In an experiment, consist-ing of two appointments, participants judged whether the visual and auditory streams ap-peared to be synchronous. No significant differences between the used distances were ob-served, neither for the normal-hearing, nor for the simulated cochlear implant group. A trend for more sensitivity for audio delays with increasing distance, was detected. Between the two groups, a significant difference was noticed, however not knowing whether a cochlear implant simulation improved or deteriorate the judgements. Nevertheless, the findings indicate, that the assumption concerning the dependence of visual distance and the perception of audio de-lays may have to be reconsidered.

Akustische Qualitätsüberwachung von Heckklappenantrieben an einem Dauertestprüfstand durch Vibrationsmessung
Andreas Minch

Bachelorarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr.-Ing. Matthias Blau und Dr.-Ing. Marcus Bauer
Eingereicht am 9. Oktober 2017

Einzugsgründe von Menschen ab 65 Jahren mit geringem Pflegebedarf (Pflegestufe I oder Pflegegrad 2) in Einrichtungen der vollstationären Pflege - Versorgungsforschung in der Region Ostfriesland
Annika Harmeling

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Kristin Illiger M.A. und Prof. Dr. Frauke Koppelin
Eingereicht am 31. August 2017

Entwicklung und Evaluation eines blinden Hallanteilschätzers basierend auf Eigensprache unter Berücksichtigung der Privatsphäre
Sven Kliesch

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr.-lng. Jörg Bitzer und Prof. Dr. Volker Hohmann
Eingereicht am 17. Juli 2017

Innerhalb der vorliegenden Arbeit soll ein Algorithmus entwickelt werden, mit dem eine Einschätzung des vorhanden Halls, in einer gewissen Situation und anhand von Sprache, getroffen werden kann. Als Grundlage dienen binaurale Daten bezüglich dem Root-Mean-Square(RMS) und dem Leistungsdichtespektrums(PSD). Das Besondere an diesen ist, dass die Privatsphäre des Sprechers zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist. Das in dieser Arbeit vorgestellte Verfahren zur Schätzung des Hallanteils basiert auf drei Einzelschätzungen. Eins von diesen beinhalten die Nachhallzeit(t60), eins die Steigung vom Decay und eins das direct-to-reverberant- Ratio(DRR).Wichtig bei allen drei Schätzungen ist, dass diese anhand von Audiomaterial, welches Eigensprache beinhaltet, durchgeführt werden. Aufbauend auf den resultierenden Einzelergebnissen, wird ein Verfahren realisiert, welches den gesuchten Hallanteil bestimmt. Anschließende Untersuchungen zeigen, dass eine grobe Einschätzung des vorhanden Halls möglich ist. Auch im Vergleich zu den Ergebnissen des Speech-to-Reverberation Modulation Energy Ratios (SRMR-Verfahren) liefert das hier vorgestellte Verfahren gute Ergebnisse. Eindeutig geklärt werden konnte jedoch nicht, ob der Hallanteil gegebenenfalls Geschlechter- oder sogar Sprecherabhängig ist.

The main goal of this master thesis is to develop an algorithm in order to give an assessment about the reverberations of an acoustical environment by speech. The basis for this project is provided by binaural data of the Root-Mean-Square(RMS) and the Power-Spectrum-Density(PSD). The special feature of this data is that the privacy of the speaker is guaranteed all the time. In this master thesis we will introduce a method that depends on three single estimations. One of these procedures estimate the reverberation-time(t60), one the gradient of the decay and the third one the Directto- Reverbrant-Ratio(DRR). All three estimations have to be conducted with a signal which includes own-voice. Subsequently, we will introduce a method which depends on the three outcomes of the single estimations and offer the possibility to give an assessment about the amount of reverberation. The following experiments show that a classification of different situations is possible. A comparison with the Speechto- Reverberation-Modulation-Energy-Ratio(SRMR) illustrates that the procedure presented in this work delivers good results, too. However, a final clarification about a dependency of the gender or the speaker and his own individual speech could not be made.

Belastung und Ressourcen von Personaldisponent/innen in der Zeitarbeit - Ansätze zur Gestaltung betrieblicher Gesundheitsförderung
Heike Reuter

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Frauke Koppelin und Prof. Dr. Kirsten Plog
Eingereicht am 26. Juni 2017

Prägung durch pränatale, perinatale und frühkindliche Faktoren und ihre Bedeutung für die Entwicklung des Metabolischen Syndroms und kardiovaskulären Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen
Maren Pflüger

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Wolfgang Ahrens und Prof. Dr. Frauke Koppelin
Eingereicht am 15. Juni 2017

Kommunale Versorgungsverantwortung: Ehrenamtliche zwischen informellen und formellen Hilfen am Beispiel der präventiven Hausbesuche in Bremen
Sarah Stich

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr. Monike Habermann und Prof. Dr. Frauke Koppelin
Eingereicht am 15. Juni 2017

Blinde Clusteranalyse von Hintergrundgeräuschen anhand verschiedener Dekompositionsalgorithmen für Störgeräuschreduktionsanwendungen
Julian Kahnert

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Prof. Dr.-lng. Jörg Bitzer und Dr. Anemüller
Eingereicht am 29. Mai 2017

In dieser Arbeit wird ein Analyseverfahren entwickelt, welches die essentiellen Bestandteile von Hintergrundgeräuschen mit Hilfe eines Codebuchansatzes findet. Diese Bestandteile können für spezifische Analysen bei Störgeräuschreduktionsanwendungen genutzt werden. In dieser Arbeit wird die öffentlich zugängliche QUT-NOISE Datenbank verwendet. Hierbei handelt es sich um Audiomaterial mit Hintergrundgeräuschen, das an unterschiedlichen Orten aufgenommen wurde. Aus diesem Audiomaterial werden, mit Hilfe verschiedener Feature, Informationen extrahiert und mit Codebuchalgorithmen analysiert. So resultieren Codebücher, welche für die Codierung eines Testdatensatzes verwendet werden. Kernbestandteil der Arbeit ist ein Vergleich dieser Codierungen. Hierbei werden Eigenschaften der Codebücher herausgearbeitet und Rückschlüsse auf die Bestandteile der Audiodaten gezogen. In diesem Zusammenhang werden einzelne Feature und Algorithmen präsentiert, welche sich für diese Aufgabe anbieten. Da die Datenbank sehr unterschiedliche und natürliche Aufnahmen enthält, werden in der abschließenden Evaluation allgemeine Eigenschaften der essentiellen Bestandteile der Audiodaten aufgestellt.

Machine learning enables newways of looking at big data. For this thesis, the publicly accessible QUT-NOISE database is used, which contains audio material that was recorded in different places. Furthermore, an analytical method that enables the finding of the databases’ components is developed with the help of a code book approach. The information that is extracted from the audio material is stored in these code books. Afterwards, the codification of a new test database takes place. The resulting codes are normalized by the developed method so that a comparison of different algorithms and features can be achieved. This results in elements of the codebook (atoms) for each point in time of the test material. If one of these components is particularly large, the corresponding point in time is described by the respective atom. The use of the k-Means algorithm leads to a selection of very different atoms. Since the database contains very different and natural recordings, general characteristics of audio data are derived in the final evaluation. Those can be used for specific analyses in noise reduction applications.

Qualitätssicherung in der akademischen Ergotherapieausbildung - Evaluatin eines dualen Ergotherapiestudiengangs im Hinblick auf den Erwerb von ergotherapeutischen Kompetenzen
Annika Lahrmann

Masterarbeit im Studiengang Hörtechnik und Audiologie
Betreut durch Jutta Berding M.Sc. und Prof. Dr. Frauke Koppelin
Eingereicht am 26. Mai 2017