Verbundprojekt Ressourcen-Entwicklung in Dienstleistungsarbeit - Teilprojekt Analyse, Entwicklung und Integration von KI-gestützten Softwarelösungen zur Kompetenz- und Weiterbildungsqualifikation RessourcE

Das Verbundprojekt RessourcE zielt auf den Aufbau und die Verstetigung des Kompetenzzentrums „RessourcenEntwicklung in Dienstleistungsarbeit – RessourcE“ in der Region RessourcE-NordWest. Für das Kompetenzzentrum werden in einem Verbund aus Praxis-, Forschungs- und Entwicklungspartnern Gestaltungslösungen für gute Arbeit und Entwicklungsperspektiven in einfacharbeitsintensiven Dienstleistungen in den Branchen Logistik und gesundheitsbezogene Dienstleistungen erarbeitet und erprobt. Hierzu gehören ein KI- und sensorgestütztes Exoskelett, das laufende Ergonomieanalysen ermöglicht, Konzepte gesundheitsförderlicher Arbeitsgestaltung bei Interaktionsarbeit, ein Tool zur KI-gestützten Kompetenzerfassung sowie Konzepte einer diversitätsorientierten Kompetenz- und Qualifikationsentwicklung in Einfacharbeit.

Das Ziel des Instituts für technische Assistenzsysteme (ITAS) der Jade Hochschule ist es, durch Anwendung von Methoden der Mustererkennung bzw. künstlicher Intelligenz emotionale Stadien, wie eine Überforderung an der gestellten Aufgabe, erkennen zu können, um so die Kompetenzen des Anwenders besser zu nutzen. Die Software zur Kompetenz- und Weiterbildungsqualifikation soll die Potenziale von Beschäftigten in der Einfacharbeit erkennen und den Entscheider_innen eine objektive Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen. Neben physiologischen Daten (zB. Puls) sollen bildbasierte Daten verwendet werden. Außerdem sollen bestehende Datenquellen genutzt werden. Mit KI-Methoden werden die aufgenommenen und vorhandenen Daten segmentiert und klassifiziert. Bei der Entwicklung der KI-gestützten Softwarelösungen müssen auch ethische Fragen und solche zur Akzeptanz diskutiert werden. Daher sollen nicht nur die Klassifikationsergebnisse geliefert werden. Um eine menschzentrierte KI zu entwickeln, sollen auch Informationen ergänzt werden, auf welchen Daten diese Entscheidungen beruhen. Während des Projekts werden die Praxispartner bei der Implementierung und Erprobung unterstützt.